Wenn man Zahlen als Grundmuster des Denkens begreift, dann hilft das dabei, gewisse Aspekte des Lebens holistischer zu betrachten und sein eigenes Verhalten dieser Betrachtungsweise anzupassen.
Zahlenqualitäten sind im übrigen Archetypen des esoterischen Denkens. Esoterik ist ohne inhaltliche Mathematik gar nicht denkbar, denn jedes esoterische Axiom kann man auf eine Zahlensequenz zurückführen bzw. geht aus ihr hervor.
Man muss da nur unterscheiden zwischen inhaltlicher und exoterischer Mathematik. Das sind zwei völlig verschiedene Arten. Erstere beschreibt abstrakte Strukturzusammenhänge, zweitere konkrete oder materielle.
Zur 666:
Die 6 ist das Grundmaß der Trinität:
1+2+3=6
4+5+6=15=6
7+8+9=24=6
etc.
Die ersten 9 Zahlen sind die einstelligen Archetypen. Die innere Sequenz dieser drei Trinitäten ist 6-6-6.
Beim esoterischen Weg geht es darum, diese 9 einstelligen Archetypen qualitativ zu integrieren, auf allen Daseinsebenen, um dadurch die vierte Trinität, die 3 zweistelligen Archetypen 10-11-12 zu erschaffen bzw. zu erreichen.
Das Grundmaß des Integrationsweges ist also 6-6-6, daher wird diese Sequenz die Zahl des Menschen genannt. Die 6 steht für konkrete Verbindung (während die 3 für abstrakte Verbindung steht). Die Spiegelzahl der 6 hingegen, die 9, der höchste der einstelligen Archetypen, symbolisiert abstrakt-konkrete Verbindung (erst denken, dann handeln!), ist also holistischer. Aus ihr heraus muss man die 666 begreifen, was dann automatisch zur 999 führt, der Zahl des zu Bewusstsein gelangten Menschen.
Betrachtet man die Welt ausschließlich materiell, dann geht man den ohnehin vorgegebenen Weg von 1-9 unbewusst, was zwangsläufig zum Untergang führt, denn die 999 erreicht man nur, wenn man das Abstrakte an erste Stelle setzt. Das wird aber beim unbewussten Weg völlig ausgelassen. Die Zahl der abstrakten Verbindung wurde nicht integriert, man hat de facto nur bis zwei gezählt. Und so wird die 666 folgerichtig auch als Zahl des Tieres bezeichnet, denn man ist wie ein Tier auch nur seiner vorgegebenen Programmierung gefolgt, ohne das eigene Gehirn einzuschalten.
So gesehen ist die 666 die Zahl des Sklaventums bzw. Unselbständigkeit und die 999 die Zahl der Meisterschaft. Die 6 ist Sex, die 9 ist neuer Sex, Sex, der seelische Erkenntnis an erste Stelle setzt, selektiver Sex, ausschließlich mit adäquaten Partnern. So kann man brutal formulieren, dass immer wenn man auf konkrete Weise mit nicht adäquaten Partnern intim wird, man mit dem Teufel im Bunde ist, also unselbst.