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18.03.2008, 13:12
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Ich hatte mich im Dunklem verirrt - fand SIE micht? Die Seelenverwandte? Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 18.03.2008
Beiträge: 1
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Ich hatte mich im Dunklem verirrt - fand SIE micht? Die Seelenverwandte?
Seelenverwandtschaft – dieses Wort hatte ich bereits gehört. Mir darüber nie Gedanken darüber gemacht. Hätte mich bis vor kurzem jemand danach gefragt, so hätte ich gesagt: daran glaube ich nicht.Aber jetzt: alles hat sich verändert. Dabei weiss ich so garnicht, was geschehen ist. Kann es nicht in Worte fassen. Das Leben hat sich mit einen Schlag geändert. Meine Vergangenheit lag wie ein Schatten über mir. Die Dunkelheit war mein ärgster Feind. Jedoch habe ich mich damit abgefunden, damit zu Leben. Bzw. auch daran zu sterben. Den Kampf gegen die Dunkelheit hatte ich lange schon aufgegeben. Mir war es schon egal – auch wenn ich daran sterben sollte. So sollte es wohl sein. So mancher, der daran glaubt, hätte es mein Schicksal genannt ich habe mir eingeredet, ich hätte es wohl einfach nicht anders verdient. Vielleicht bin ich ein schlechter Mensch. Schlechte Menschen verdienen schlechtes. So muss es sein, so habe ich lange gedacht. Seit meiner Kindheit. Meine Mutter tat ihr Übriges dazu – ich war immer ein schlechtes, böses Kind. All die Jahre, inzwischen drei Jahrzehnte, habe ich mich danach gesehnt – nach der bedingungslosen Liebe, dem bedingungslosen Vertrauen . Sollte das ein Kind doch von seiner Mutter erwarten können! Oder etwa nicht? Wie lange habe ich darum gefehlt, gebettelt, habe mich verbogen, demütigen lassen und geschrieen vor Herzschmerz weil es mir immerzu verweigert wurde. Erst vor wenigen Wochen habe ich auch diesen Wunsch begraben. Habe ein weiteres Stück meines Herzens begraben und bin wieder ein Stück gestorben. Die Erkentnis traf mich plötzlich nach einem der unzähligen Streiterein mit meiner Mutter: keiner wird mich jemals bedingungslos lieben - schon garnicht meine Mutter. Ich habe mich bisher nur einem Menschen anvertraut. Diese Mensch heuchelte Interesse, saugte mich aus und ich habe meine Ängste und meine Vergangenheit erzählt. Dafür bin ich durch die Hölle gegangen und wofür das alles? Ich wurde verlassen. Da habe ich mich geöffent, dachte, einen Menschen gefunden, der mich nimmt wie ich bin. Ich habe mich getäuscht. Kaum gab ich mein geheimstes Ich preis, wurde ich beiseite geschoben. Wie konnte ich nur glauben, einen Menschen gefunden zu haben, der mich bedingungslos liebt. Nie, nie wieder wollte ich mich öffnen. Ich habe mich dafür gehasst, dafür gehasst, schwach geworden zu sein, meine Hand auszustrecken und Hilfe und Halt gesucht zu haben. Wie konnte ich nur daran glauben es vielleicht doch anders verdient zu haben. Denn ich bin doch ein schlechter Mensch. Wieder starb ich ein Sück. Lebte ich noch? Das Atmen viel mir schwer. Die Dunkelheit war nahezu immer um mich rum. Ich war bereit, mich einfach hin zu legen und zu sterben. Sollten doch die Dämonen, die Erinnerungen, meinen letzten Lebenswillen nehmen. Und dann traf ich SIE: ich habe sie zuvor gespürt und als ich sie das erstmal gesehen habe, konnte ich garnicht ordnen, was in mir vorging. Ich habe sie gesehen, sie beobachtet und mit ihr gesprochen. Noch nie hatte ich das Bedürfnis, mich einem Menschen zu öffenen, ich wollte ihr sofort alles erzählen. Mich anlehnen, ihre Hand nehmen, mich führen lassen. Sie ist so vertraut ich kann es garnicht beschreiben. Als ich das erstmal ihre Hand nahm, dachte ich, ich könne sie niemals mehr los lassen. Als ich sie das erste mal in den Arm nahm dachte ich nur: wo warst Du nur all die Zeit? Jetzt ist sie da. Einfach so? Ist das möglich? Ich hatte mich im duklem verirrt, und sie hat mich gefunden. Hat mich so schnell ans Licht gezogen, daß ich beinahe blind bin. Sie selber sucht schon so lange nach der Erlösung, hat ihre eingenen Qualen und Dämonen. Sie suchte, ich nicht – wir haben uns gefunden und fragen uns nun ob es wirklich wahr ist. Kann es wirklich sein? Oder sind wir einfach verrückt?Wir beide spüren das Band zwischen uns – Worte sind nicht nötig. Die Entfernung, rund 250 km, spielt eingentlich keine große Rolle. Wobei wir uns mit jeder Phaser unserer Körper danach sehnen, den anderen zu spüren – die Wärme und die Vertrautheit. Dabei kann ich sie auch so spüren. Aber ich wäre trotzdem so gerne in ihrer Nähe...Noch habe ich mich ihr nicht geöffnet, beinahe wäre es geschehen, aber ich habe doch noch die „Kurve“ bekommen. Ich bin mir nicht sicher – darf ich das tun? Noch niemals habe ich mich so lebendig gefühlt und gleichzeitig dabei so bewegungsunfähig. Noch niemals war ich so glücklich und unsagbar traurig zu gleich. Ich könnte weinen vor Glück weil ich sie nun endlich getroffen habe und weinen vor Schmerz weil ich sie so lange vermisst habe und so viel ertragen musste bis ich sie fand. Der Schmerz war lange unerträglich. Wie lange war ich im Dunklen, meine größte Angst war die Dunkelheit, wie viele Nächte lag ich wach, konnte kaum atmen vor Panik und suchte verzweifelt eine Hand, die mich aus den schlimmen Träumen und Erinnerungen führte. Und jetzt, wo ich schon lange damit abgeschlossen hatte, ich mich damit abgefunden hatte, mit der Dunkelheit leben zu müssen, da kommst sie und fürht mich so schnell ans licht, welches mich fast blind macht. Noch einmal werd ich in das Dunkle gehen müssen, aber mit ihr an meiner Hand - wenn sie denn mit geht. Wird sie as tun? Einmal nur? Ich weiss, ich muss es tun ansonsten wird die Dunkelheit ständig irgendwo in den Ecken lauern. Wirt sie das schaffen? Darf ich das überhaupt tun? Darf man das dem Menschen antuen, den man am meisten liebt? Wirst sie mich dann wieder retten können? Das ist meine einzige Angst. Oder werde ich sie mit in meinen dunklen Raum sperren?Ich werde warten, bis sie bereit ist. Ich habe so viele Jahre gewartet, da machen es ein paar Jahre mehr oder weniger auch nicht aus. Die Gewissheit, daß sie mit mir diesen Weg mal gehen wirt, macht es schon erträglicher. Aber darf ich das wirklich. Mein größter Wunsch ist es doch eigentlich, ihr die Ruhe und Frieden zu schenken, den sie so lange schon sucht. Darf ich sie mitnehmen, in mein persönliches Gruselkabinett?Ich bin so verwirrt und weiss nicht, ob ich meinen Gefühlen vertrauen kann. Es fühlt sich an wie verliebt sein. Aber es ist was anderes. Ich habe mich gewagt, ihr zu sagen, daß ich sie liebe. Habe mich fallen lassen, daß erste mal überhaupt. Hab gedacht: jetzt oder nie - ich sterbe eh ohne sie. Und sie ist nicht zurück gescheckt. Hat mich gefangen und es war ein Gefühl was mich heute noch berauscht. Ich liebe sie bedingungslos – vetraue ihr bedingungslos. Ich selber bin jetzt fast 31 Jahre alt, viele sagen, ich sei eine starke Frau, die weiss, was sie möchte. Ich bin sonst die jenige, die die Hand reicht und nicht die, die ausstreckt. Und dann treffe ich nun einen andere Frau. Sie berührt ich so sehr, wie ich es nie für möglich gehalten hätten. Selbst mein Mann schafft es nicht annähernt, dieses Gefühl der Vertrautheit in mir zu wecken. Kann mir einer sagen, was das ist? Es ist so schön aber es macht mir auch Angst. Ist es wirklich möglich? Ich kann sie spüren und sie spürt mich. Sind wir eins? Bin ich angekommen? Darf ich bei ihr ich sein? Oder wird die Enttäuschung wieder kommen? Werde ich ihr gerecht werden? Nur einmal würde ich gerne in der Dunkelheit stehen und nichts fühlen aus Ruhe und Stille - mit ihr an meiner Seite.Sagt mir, was ist das. Ist sie meine Seelenverwandte? Gibt es das wirklich oder ist es plötzlich Wunschdenken? Wo ich doch nie danach gesucht habte....
Verwirrte Grüße
Sweety
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18.03.2008, 19:42
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Ich hatte mich im Dunklem verirrt - fand SIE micht? Die Seelenverwandte? Beitrag #2 (permalink)
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Was immer sie ist, sei glücklich für diese Erfahrung und genieße es
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19.03.2008, 15:08
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Ich hatte mich im Dunklem verirrt - fand SIE micht? Die Seelenverwandte? Beitrag #3 (permalink)
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Registriert seit: 15.01.2008
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Alter: 31
Beiträge: 64
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Liebe Sweety...dein bisheriger Lebensweg hat mich sehr traurig gestimmt.Doch dein Erlebnis mit dieser Frau, erweckt tiefe Hoffnung das du deinen Weg des Lebens gehen wirst. Das du aus der dunkelheit heraus findest.Ob es Seelenverwandschaft ist oder Schicksal, spielt gar keine Rolle.Hauptsache dir geht es dabei gut. Ich schließe mich meinem Vorredner an und sage nur: genieße es!!!!Denk an dichAlles LiebeKati---------------lebe das Leben in vollen Zügen
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