Gestern, so kurz vorm Einschlafen,
habe ich mir gedacht:
"Man zwingt sich,
die Sünde zu lieben, weil man
sie sich selbst noch nicht verziehen hat."
Damit meinte ich, dass ich mich zwinge,
für meine Dualseele Gefühle zu haben und
ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich
diese Gefühle nicht habe.
Ich weiß ja, dass ER es ist.
Also, gehe ich immer automatisch
davon aus, dass ich ihn auch lieben
müsste.
DIES, ist aber nicht der Fall.
Zumindest, spüre ich diese "berühmten
Schwingungen", nicht mehr so bewusst,
wie ich sie schon einmal spürte.
Und genau da, kommen wieder diese
zwei Seiten ins Spiel, die sich ein
"Match" liefern und doch, zusammenarbeiten.
Auf der einen Seite, liebe ich ihn immer weniger,
um ihn auf der anderen Seite, immer mehr zu lieben.
Die eine Seite, sagt sich nämlich immer mehr:
"Du bist eine Göttin, du musst keinen Menschen
lieben, der schwach ist. Damit, erniedrigst du
dich selbst, denn du stellst die Schwachheit,
vor die Liebe."
Damit meine ich sein "unwürdiges", jetziges
Leben.
Die andere Seite aber, wird durch diese
WAHRNEHMUNG, immer friedvoller und
annehmender.
Ich sehe es so, dass man sich zwingt, die
"Sünde" zu lieben, weil man sie sich selbst
noch nicht verziehen hat.
Hat man sie sich selbst verziehen, kann man
sie auch genau als DAS betrachten, was sie
auch tatsächlich ist: Eine Sünde.
Eine erniedrigende Handlung, nicht liebenswert.
Dies geht anscheinend erst, wenn man sie
nicht selbst verurteilend angenommen hat.
Als Belohnung für diese Erkenntnis, bekam ich
dann prompt heute Nacht einen
Traum, indem ich von einer Frau träumte,
welche sehr taff und selbstbewusst war
und sehr stark.
Im nächsten Moment, war diese Frau total
von ihren Gefühlen ergriffen und Tränen liefen
ihr über das Gesicht.
Das, war der Moment,
als ER durch ihre Schutzhülle, direkt in ihr Herz
ging, und sie daran erinnerte, dass
ER nur SIE liebt.
Soviel, zum Thema "Unabhängigkeit".