@Scratcher
Zitat:
Zitat von Scratcher
Irgendwann schon aber auf nem unerhörten Umweg eben!^^
Schau mal, man kann auch sagen: "Früher oder später wird jeder von uns sterben! Egal was er macht!"
Dann kannst du sagen: "Dann kann ich mich ja ruhig schlecht ernähren und waghalsig leben!"
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Danke Scratcher!
So könnte man es sogar als Atheist verstehen.
Wenn man diesen Gedanken nun ausweitet auf viele Inkarnationen, die jede Seele mit einer immer neuen physisch-körperlichen Identität zu machen hat, dann muß man irgendwann "alles" mal erlebt und gelebt haben. Nur so ist man am Ende der eigenen Vollkommenheit so nahe wie menschenmöglich gekommen.
Hass und Verachtung sind legitime Mittel, um sich in der Auseinandersetzung der Welt der Egos zu behaupten. Denn diese Welt ist einzig und allein dazu da, daß wir als Seelen "Im Konflikt mit anderen" an den Aufgaben wachsen.
Hass und Verachtung sind Bestandteile des ALLGANZEN. Wenn der alles umfassende und alles in sich einschließende GOTT dieser Welt sie nicht wollte, würde er sie nicht erschaffen haben oder ihre Wege dorthin nicht zulassen. Damit wäre wir aber Marionetten an SEINEN Fäden.
Aber es gibt ein anderes Mittel, "die Liebe". Deren Gebrauch muß man aber auch erst erlernen. Das alles geht nicht in einem Leben. Und da wir in einer Welt der Dualitäten leben, führt der Weg zur Liebe auch über ihre vielfältigen Duale. Liebe ist ohne das Gegenteil nicht praktizierbar. Wie wollte man jemanden lieben, wenn man ihn nicht auch hassen könnte? Damit Liebe sein kann, muß es auch den Hass geben.
Der Fisch fragt: "Was ist Wasser? Alle sprechen vom Wasser, aber was ist das?"
Eines Tages wirft ihn eine große Welle an den Strand und er zappelt in der heißen Sonne. Dann kommt ein Mensch vorbei, der nimmt ihn und wirft ihn ins Meer zurück. Und erst von dem Augenblick an weiß der Fisch, was Wasser ist.
@Source
Zitat:
Aber ich habe nur eine innere Stimme bemerke jedoch hin und wieder verschiedene geistige Wesen während ich meditiere.
Ihre Stimmen höre ich aber nicht sondern sie nehmen mich in ihre Energie auf wenn ich es zulasse und dadurch findet sowas wie eine Belehrung statt.
So ähnlich jedenfalls.
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Dafür gibt es auch keine Norm. Ich meinte auch nicht, daß Du "Stimmen hörst, die Du auch noch voneinander unterscheiden kannst", so wie man sie akkustisch vernimmt.
Aber selbst das ist möglich. (Die Psychologie und Psychiatrie sagt übrigens heute nicht mehr bedingungslos, daß das "Hören von inneren Stimmen" ein Zeichen für eine geistige Erkrankung sei. Ich will aber nicht "für" diese Fakultät sprechen, wollte das nur bemerken, weil "innere Stimmen" gern als ein Zeichen von Wahnsinn interpretiert werden.)
Das ist so unterschiedlich, wie die Menschen es sind. Die Seele sucht und findet den besten Weg, sich kundzutun. Für die meisten Menschen wäre das außerordentlich belastend, innere Stimmen wirklich und laut zu hören, darum fließt das so in uns ein, daß wir es leise und subtil wahrnehmen, als käme es aus unserem Inneren selbst, oft sogar so, als wäre es unsere eigenen Gedanken oder unser Unterbewußtsein. Manchmal deutlicher, manchmal sehr vom Ego übertönt. So sehe ich das.
So, wie Du es beschreibst, ist es jedenfalls nicht ungewöhnlich. Du müßtest Dich vielleicht mehr mit anderen darüber austauschen, wie sie es erleben.
Ein Fehler wäre es aber, andere nachahmen zu wollen, weil sie "spektakuläre Visionen haben und mit Engeln sprechen oder dergleichen Unsinn". Wenn jemand soetwas "verkündet", stellt er sich selbst auf ein höheres Podest und dort steht dann nicht seine Seele, sondern nur sein selbstherrliches Ego.
Jeder hat einen einzigartigen und großen Lehrer und Begleiter: Das eigene Höhere Selbst. Ihm kann man bedenkenlos vertrauen. Aber diese Stimme ist leise und schreit nicht, wie das Ego. Und sie macht keine Vorwürfe, gibt keine Warnungen, die Angst machen, sondern handelt nur aus Liebe.
In Deinem Herzen findest Du jede Antwort. Aber nicht die lautesten zählen.
Pranier