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07.04.2011, 18:40
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt!
Hallo Fories!
Wer so eine Situation noch nicht erlebt hat kann es kaum verstehen.
Das ist aber nicht der Grund für meinen Beitrag zum Thema „ Seelenverwandtschaft“
Warum in die Ferne schweifen, sie das Gute liegt so nah....
Was bringt es mir, wenn ich die Ursache für so eine Begegnung in einem früheren Leben suche?
Karma Altlast...ect.
Keiner hat wirklich einen Beweis dafür, dass es ein Leben nach dem Tode gibt.
Ist es nicht viel nützlicher, in diesem Leben nach den Ursachen zu suchen, die uns völlig durch den Wind schicken?
Aus meiner Erfahrung zum Thema...selbst erlebt und durchlebt, denke ich, ist es ein rein psychologisches Problem.
Die Ursache liegt in unserer Kindheit, das was uns von Geburt an widerfährt, uns prägt, lenkt und leitet.
Die nicht-Bereitschaft dies anzuerkennen, führt uns in die Irre.
Wir kämpfen gegen Windmühlenflügel, glauben...ohne zu wissen, und handeln ohne zu verstehen.
Und wir hängen sehr lange im Hamster Rad fest.
Wieder und wieder kauen wir das Thema durch und finden alleine keinen Ausweg.
Ich habe in den vergangenen Jahren sehr viele dieser Geschichten gelesen, sie ähneln sich alle sehr.
Kurz beschrieben sieht es so aus, wenn eine Frau und ein Mann dieses Problem miteinander haben liegt folgendes als Ursache vor.
Einer klammert, der andere ist bindungs-unwillig, oder unfähig.
Meist klammert die Frau, habe es aber auch schon andersherum gelesen.
Beide schleppen aus der Kindheit ein Ursache dafür mit sich.
Und genau die gilt es herauszufinden.
Wir haben im laufe der Jahre des heranwachsen gelernt, das Thema aus zu blenden, es verdrängt.
Der Zeitpunkt, wo uns der Andere begegnet ist sehr individuell.
Hängt vom Lebensverlauf und der aktuellen Lebenssituation ab.
Und genau da kommt es wieder zum Vorschein, nur haben wir vergessen was wir verdrängt haben.
Wir erleben das in Form starker Emotionen und Gefühle.
Bei all den Geschichten ist es noch nicht ein einiges mal vorgekommen, dass es beide geschafft haben, zueinander zu finden.
Abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass es besser ist einen Therapie zu machen als sich ewig damit herum zu schlagen.
Besser ein Ende mit Schrecken...als ein Schrecken ohne Ende....es lohnt sich.
Liebe Grüße vom
Feenherz
"Was ich suchte hatte ich nie verloren, es war nur unter dem Staub der Zeit verborgen"
© Kasina
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07.04.2011, 21:05
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.04.2010
Beiträge: 339
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ja, es hat viel mit unserer Kindheit bzw. unserem inneren Kind bzw. Psychologie usw. usw. usw. zu tun. Nein, es stimmt nicht, dass es keine Geschichten mit "gutem Ausgang" zu lesen gibt. Ich bin erst seit 1 Jahr unterwegs und habe schon mehrere gelesen...da ich nur dieses Forum hier kenne, hab auch nur hier glesen. Direkt erinnern kann ich mich an drei, eine währt schon über 20 Jahre...gell...nicht das ich damit eine spezielle Meinung zum Ausdruck bringen will. Nur, es ist halt nicht ganz so, wie du es beschreibst, hast sicher nicht bewußt falsch dargelegt, vlt. findet man ja auch nur das was man sucht...wer weiss das schon...wie sagt man so schön...wer suchet...
Zitat:
Zitat von Feenherz
Hallo Fories!
Wer so eine Situation noch nicht erlebt hat kann es kaum verstehen.
Das ist aber nicht der Grund für meinen Beitrag zum Thema „Seelenverwandtschaft“
Warum in die Ferne schweifen, sie das Gute liegt so nah....
Was bringt es mir, wenn ich die Ursache für so eine Begegnung in einem früheren Leben suche?
Karma Altlast...ect.
Keiner hat wirklich einen Beweis dafür, dass es ein Leben nach dem Tode gibt.
Ist es nicht viel nützlicher, in diesem Leben nach den Ursachen zu suchen, die uns völlig durch den Wind schicken?
Aus meiner Erfahrung zum Thema...selbst erlebt und durchlebt, denke ich, ist es ein rein psychologisches Problem.
Die Ursache liegt in unserer Kindheit, das was uns von Geburt an widerfährt, uns prägt, lenkt und leitet.
Die nicht-Bereitschaft dies anzuerkennen, führt uns in die Irre.
Wir kämpfen gegen Windmühlenflügel, glauben...ohne zu wissen, und handeln ohne zu verstehen.
Und wir hängen sehr lange im Hamster Rad fest.
Wieder und wieder kauen wir das Thema durch und finden alleine keinen Ausweg.
Ich habe in den vergangenen Jahren sehr viele dieser Geschichten gelesen, sie ähneln sich alle sehr.
Kurz beschrieben sieht es so aus, wenn eine Frau und ein Mann dieses Problem miteinander haben liegt folgendes als Ursache vor.
Einer klammert, der andere ist bindungs-unwillig, oder unfähig.
Meist klammert die Frau, habe es aber auch schon andersherum gelesen.
Beide schleppen aus der Kindheit ein Ursache dafür mit sich.
Und genau die gilt es herauszufinden.
Wir haben im laufe der Jahre des heranwachsen gelernt, das Thema aus zu blenden, es verdrängt.
Der Zeitpunkt, wo uns der Andere begegnet ist sehr individuell.
Hängt vom Lebensverlauf und der aktuellen Lebenssituation ab.
Und genau da kommt es wieder zum Vorschein, nur haben wir vergessen was wir verdrängt haben.
Wir erleben das in Form starker Emotionen und Gefühle.
Bei all den Geschichten ist es noch nicht ein einiges mal vorgekommen, dass es beide geschafft haben, zueinander zu finden.
Abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass es besser ist einen Therapie zu machen als sich ewig damit herum zu schlagen.
Besser ein Ende mit Schrecken...als ein Schrecken ohne Ende....es lohnt sich.
Liebe Grüße vom
Feenherz
"Was ich suchte hatte ich nie verloren, es war nur unter dem Staub der Zeit verborgen"
© Kasina
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Geändert von 999 (07.04.2011 um 21:09 Uhr)
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07.04.2011, 21:14
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Sorry 999, wenn ich noch nicht alle Beiträge zum Thema gelesen habe die es hier gibt.
Es würde mich sehr freuen, wenn es einige geschafft haben.
Liebe Grüße und schönen Abend
Feenherz
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08.04.2011, 08:50
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #4 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 22
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Ich weiß nicht, ob es wirklich an der Kindheit liegt bzw Erlebnisse aus dieser, ich war anders bevor ich diesem Mann begegnet bin-
Bindungsunwilligkeit u klammern,das muss man dann doch auch in anderen Beziehungen schon erlebt haben,das hat doch nicht unbedingt etwas mit der Dualseele zu tun???
Das mit dem Karma u Altlasten sehe ich auch so
Ich denke schon, dass man es schaffen kann, aber dazu gehört eine riesige Portion Stärke, Energie und Willen, Geduld und Ausdauer-das ist nicht so leicht, aber wenn man es da durch schafft,dann wird sich das lohnen
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08.04.2011, 09:34
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Hallo Olivetta,
so wie du heute denkst, habe ich damals auch gedacht.
Was haben Schuld und Vertrauen miteinander zu tun, hatte ich dich gefragt.
Wer nicht vertraut macht sich schuldig.
Schuld verursacht durch Ängste.
Aus der Unsicherheit heraus, nicht wissen was passieren wird, übernehmen unsere negativen Emotionen das Regiment über unser Handeln. Wir versuchen im Bezug zu einer Situation diese Ängste abzubauen und Handeln aus dem Ego heraus. Wir versuchen alles zu tun was uns einfällt, um uns wieder gut zu fühlen.
Das alleine ist nichts schlimm, nur sind wir an der Stelle nicht objektiv genug uns selbst gegenüber.
Wir suchen nach Gründen um dieses oder jenes Handeln zu rechtfertigen und beschuldigen in erster Linie die Anderen.
Von der Hand, welche mit einem Finger auf einen anderen Zeigt, zeigen drei Finger auf uns selbst.
Dreiviertel der Schuld liegt bei uns selbst.
Unsere negativ gepolten Handlungen sind dann das, womit wir uns schuldig machen.
Wir können an der Stelle einfach nicht erkennen, wie Ursache und Wirkung eine Kettenreaktion erzeugt haben.
Stellt euch ein Dominospiel vor, wo hunderte von Dominosteinen hintereinander aufgestellt vor euch auf dem Tisch stehen. Und nun, wie ihr den ersten Stein in der Reihe anstoßt. Schaut zu wie die Steine einer nach dem anderen umfällt.
Für den ersten Stein sind ihr, bildlich gesprochen, die Ursache. Ihr habt den Stein ins Rollen gebracht. Alle anderen Steine sind Ursache und Wirkung in einem. Sie wurden angestoßen und haben angestoßen.
Und leider ist das im Leben ganz genau so wie in bei dem beschrieben Dominoeffekt.
Eins ergibt das andere, eine Handlung folgt der nächsten.
An der Stelle kommt das Vertrauen ins Spiel, und jetzt wird es richtig schwer.
Haben wir in unserer Kindheit schon mit massiven Ängsten zu kämpfen gehabt, haben wir Vertrauen nicht vorgelebt bekommen, haben wir es nicht gelernt.
Wir wissen nicht was nötig ist um zu vertrauen, wir wissen nicht wie es sich anfühlt.
Erschwerend kommt hinzu, das die Welt leider nicht so ist, wie wir sie gern hätten.
Wir wünschen uns eine sicher Zukunft, einen sicheren Arbeitsplatz und einen treuen Partner.
Wir wünschen uns Gesundheit und Wohlergehen, und glauben es von außen bekommen zu können.
Und leider merken wir all zu oft, das es nicht kommt.
Wir haben kein Vertrauen in die Welt, in die Politik und im privaten Bereich kein Vertrauen in uns selbst.
Wir sind unsicher das richtige zu tun, unsicher ob wir richtig verstanden werden, wir bekommen Angst und versuchen krampfhaft etwas daran zu ändern.
Und so schließt sich der Kreis.
Wie könnte man diesen Teufelskreis unterbrechen?
Auch an dieser Stelle ist es wichtig das Übel an der Wurzel zu packen.
Die Ursachen sind aber so individuell, dass ich keine Einzelheiten beschreiben kann. Jeder kennt sich selbst am besten und kann herausfinden was es war, was ihm in der Kindheit Angst gemacht hat.
Wer es alleine nicht schafft sich dem zu stellen und zu erforschen, sollte sich helfen lassen.
Sie sollten einen Psychologen auf suchen und das Thema ganz gezielt ansprechen.
Mir ging es auch so und ich habe mir helfen lassen und eine Therapie gemacht.
Ich bin sehr froh darüber diesen Schritt gegangen zu sein und kann ihnen nur dazu raten.
Auch wenn es teilweise sehr schmerzlich war alles noch einmal zu durchleben, hat es mir geholfen.
Der heilende Effekt kommt später, aber er kommt.
Sie lernen sich selbst kennen, erfahren wie ihre Gefühle und Emotionen ihr Handeln bestimmt und können es ändern. Je mehr sie über sich wissen, je mehr verstehen sie auch das Gegenüber. Ihr Handeln wird vorausschauend. Sie sind nicht mehr Marionette , nicht mehr Werkzeug ihres Egos, sie sind selbstbewusst. Sie sind.... sich - ihrer - selbst - bewusst.
Und das wollen sie doch sein...oder?
Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute.
Liebe Grüße vom
Feenherz
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08.04.2011, 09:45
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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P.S.
Bei jeder Begenung, welche ein derartiges Gefühlschaos hervorrufen, geht es nur um uns selbst.
Es ist die Chance uns selbst kennen zu lernen.
Das scheint unwirklich, weil wir doch glauben uns zu kennen.
Tatsache ist aber, dass wir durch das Leben und viele andere Menschen uns selbst verloren haben. Wir haben keine Ahnung wer wir wirklich sind.
Nachdem ich mich der Herausforderung gestellt hatte, kam nach und nach zum Vorschein, wer ich wirklich bin.
Und jetzt bin ich tatsächlich ein ganz andere Mensch als vorher.
Und das alleine war es schon Wert, sich dem zu Stellen.
"Was ich suchte hatte ich nie verloren, es war nur unter dem Staub der Zeit verborgen"
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08.04.2011, 13:21
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #7 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 26.02.2011
Beiträge: 22
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Ja, sicher geht es nur um uns selbst-das ist wohl auch gut so, denn das ist schon antrengend genug 
Also bei mir ist das Thema Vertrauen, das ist wohl das Schwierigste (für mich), was ich je lernen soll-aber ich komm wohl nicht drum rum
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08.04.2011, 13:35
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Das Thema aus einer anderen Sicht, von einem anderen Standpunkt! Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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..ja, das ist es...ich weiß 
Tip, bertachte das Ereignis aus der Vergangenheit ganz bewusst mit den Augen im Hier und Heute.
Bringe Argumente hervor, welche die Situation ohne Angst beschreiben.
Schau dir an wie du früher reagiert hast, und wie du heute reagieren würdest.
Viel Erfolg
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