Das ist „irdisch“ und nicht spirituell betrachtet:
Ich finde im Anfang des Filmes ein Paar, was es zu Tausenden gibt. Eine Frau, die enttäuscht ist, dass ihr Freund oder Mann einen für sie wichtigen Moment im Leben ganz einfach vergisst und die Hochzeitsfeier ablehnt – für ihn ist das nicht wichtig, er ist mit sich und seiner Kariere beschäftigt.
Erst als er Verlustängste bekommt, weil sie ne Weile weg fährt beginnt er nachzudenken und träumt diesen Traum.
Es ist ein Film!, indem er innerhalb eines Tages „begreift“. Die Realität sieht anders aus – da dauert es Jahre, wenn überhaupt – man siehts hier am Forum.
Im Film hat er ihr wenigstens einen einzigen Tag noch schenken können und ihr Leben. Im richtigen Leben wartet Frau oft vergeblich auf solch einen Moment. (Ich weiß, dass es auch Männer betrifft.)
Es ist schön und rührend, wie er sich in diesem einen Tag um sie bemüht, sie glücklich zu sehen.
Aber warum muss das so sein, dass der Mensch erst dahinter kommt, wenn es fast, oder sogar schon zu spät ist?
Wie viele Menschen stehen am Grab eines anderen und trauern dann und weinen sich die Augen aus, weil sie merken, wie sehr der andere fehlt aber sie es nie gezeigt haben?
werbinich