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Dualseelen, Zwillingsseelen, Seelenverwandtschaft

Hier kannst Du Dich zum Thema Dualseelen, Zwillingsseelen, Seelenverwandtschaft austauschen. Was ist eine Dualseele? Wie erkenne ich meine Zwillingsseele? Warum weicht mir meine Seelenverwandtschaft aus? Hol Dir Tipps von Gleichgesinnten!


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Alt 12.12.2010, 03:10   Was ist da zwischen uns? Beitrag #1 (permalink)
Das Innere
Neuer Benutzer
 
Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 12.12.2010
Alter: 31
Beiträge: 5
Was ist da zwischen uns?

Hallo ihr lieben,

ich habe mich hier gerade neu angemeldet, weil mich ein Thema ziemlich beschäftigt.
Es wird ziemlich lang werden, aber vielleicht ist der eine oder andere ja so lieb es durchzulesen...

Das Problem, was ich mit mir rumtrage ist die Beziehung zu einem Freund, die für mich einfach einzigartig ist. Und obwohl ich mich eigentlich nur glücklich schätzen müsste, dass ich ihn kenne, so lande ich nach unseren Treffen doch allzu oft in einem Gefühlswirrwarr, welches ich nicht so richtig deuten kann.

Vielleicht erstmal zur Vorgeschichte:
Ich bin seit fast 7 Jahren in einer Beziehung mit meinem Freund und ich würde unsere Beziehung momentan als erfüllt bezeichnen.
Mein Freund hat u.a. zwei Cousins (Brüder), wovon ich den einen immer mal sporadisch gesehen habe, wir hatten jedoch bis vor ca. drei Jahren nie enger miteinander zu tun. Ich kannte ihn und erst recht seinen Bruder eigentlich nur aus Erzählungen. Das änderte sich dann schlagartig, als er in der gleichen Firma, wie mein Freund anfing zu arbeiten. Auf einmal waren die beiden ganz dicke und er hing ständig bei uns rum, was mich damals ziemlich nervte. Ich gerate ziemlich schnell mit ihm aneinander und er ist recht kompliziert (jedenfalls kommt es mir so vor ).
Dieser Cousin gilt sozusagen als "der Gute" in der Familie, während sein kleiner Bruder eher "der Böse" oder "das schwarze Schaf", in der Familie ist. Eben der, der immer Ärger hat und gleich draufschlägt. So wurde mir immer von ihm erzählt.
Vor zwei Jahren durfte ich ihn dann kennenlernen!

Es war eher Zufall. Mein Freund feierte seinen 30. Geburtstag und lud den einen Cousin, mit dem er zusammen arbeitete ein. Der brachte dann seinen Bruder mit.
Und was soll ich sagen... Vom ersten Moment war da was zwischen uns. Eine tiefe Sympathie. Wir hatten sofort Spaß miteinander. Ich kann so herrlich mit ihm lachen und Spaß haben. Damals wohnte er noch weiter von uns entfernt und wir konnten nur was zusammen machen, wenn er mal zu Besuch bei seinem Bruder war. So sahen wir uns nach dieser ersten Begegnung erst ca. ein halbes Jahr später wieder und hatten dazwischen auch keinen Kontakt. Und wieder war es so, vom ersten Moment an waren wir wieder auf einer Wellenlänge. So sehr, dass eine Tante meines Freundes (es war auf einer Familiengrillfeier) mich fragte, ob ich mich mit meinem Freund gestritten hätte, da die es eben nicht kannten, dass wir mal nicht eng zusammengluckten
Abends sind wir vier dann noch zusammen feiern gegangen und es war, als wenn wir uns schon ewig kennen würden. Mit seinem großen Bruder dagegen gab es Streit, was in der nachfolgenden Zeit häufiger vor kam. Oft auch, weil ich mich mit seinem kleinen Bruder so gut verstehe. Er selbst war jemand, der mir seine Freundschaft anfangs regelrecht aufdrängen wollte, was mich jedoch immer mehr gegen ihn aufgebracht hat, da keine tiefere Basis vorhanden war/ist.

Es folgten noch ein paar Feiern und ein paar Monate später zog er dann mit seinem Bruder zusammen in die gleiche Stadt wie wir. Wo wir allerdings beinahe zeitgleich wegzogen (ca. ne Stunde Fahrt entfernt), was mich damals schon belastete. Für mich war es das Gefühl: er kommt näher und ich ziehe weg. Damals hatte ich das erste mal u.a. durch oder wegen ihm eine depressive Phase. Es war kurz vor unserem Umzug, er wohnte noch nicht in der gleichen Stadt. Wir waren feiern und er übernachtete bei uns. Kaum war er weg brach diese Phase über mich herein. Ich heulte den ganzen Tag und konnte nichtmal erklären warum eigentlich. Diese Phase dauerte ca. 2-3 Wochen an. Wir hatten in der Zeit viel SMS-Kontakt.

Dann folgte unsere Einweihungsfeier. Irgendwann gingen alle Gäste bzw. die die bei uns übernachteten gingen schlafen. Nur wir beide blieben sitzen und fingen an zu reden. Das war das erste mal, dass es über dieses "zusammen Spaßhaben" / feiern hinausging. Er vertraute mir ziemlich persönliche Dinge an und ich ihm genauso. Wir redeten die ganze Nacht hindurch.
Er erzählte mir Dinge, die mir halfen zu verstehen, was in ihm vorgeht, warum er manchmal handelt, wie er handelt, was bei den anderen so negativ aufgefasst wird. Auch wenn ich auch ohne die ausgesprochenen Worte immer das Gefühl des Verständnisses ihm gegenüber hatte. Aber jetzt war es mit Worten greifbar.
Er vertraute mir an, dass er keine Gefühle zeigen könne und was ihm widerfahren sei. Ich hatte in dem Moment (und das habe ich auch heute noch öfter) das Gefühl, die Gefühle spüren zu können, die er meint nicht zu haben. So sagte er z.B. er könne nicht weinen. Ich musste darauf hin aber beinahe weinen, als ob ich an seiner Stelle fühle.
Er dankte mir aus tiefstem Herzen und fragte mich immer wieder "warum hörst du dir das überhaupt an?" Das kannte er bis dahin scheinbar nicht, dass ihm mal jemand einfach zuhört und mit ihm fühlt.
Er lag zwischenzeitlich wie ein Baby mit dem Kopf auf meinem Schoß (soviel zu keine Gefühle zeigen können ).
Er versprach mir in dieser Nacht, immer für mich da zu sein.
Aus dieser intimen und doch sentimentalen Situation heraus versuchte er mich zu küssen, was ich jedoch "liebevoll" abblockte. Es wäre nicht richtig gewesen. Trotzdem konnte ich seine Reaktion in dem Moment nachvollziehen (er meine allerdings auch ).
Am Schluß schliefen wir Arm in Arm auf der Couch ein, bis mein Freund mich "einsammelte" und mit ins Bett nahm. Er hat mir diese Situation nie übel genommen, was ich ihm hoch anrechen. Es ist als ob auch er versteht, dass es sich zwischen uns nur um tiefe Freundschaft handelt.
Von seinem Bruder kam nur abwertend "was soll man denn schon die ganze Nacht zu reden haben!". Ich glaube der kann bis heute die Bindung zwischen uns nicht nachvollziehen.

Seit der Nacht ist es eigentlich schon fast zum Ritual geworden, dass wir die Nacht durch reden, wenn wir uns mal treffen. Alle anderen gehen schlafen, wir sitzen bis in die Morgenstunden und reden. Oder sitzen auch einfach nur da. Als wenn wir uns selbst durch Schweigen verständigen können.

Ich habe ihn schon oft verteidigt, wenn schlecht über ihn gesprochen wurde. Manchma denke ich, dass ich die einzige (zumindest im Familienkreis) bin, die nachvollziehen kann, warum er so ist, wie er ist.
Er gilt bei allen immer nur als "schwarzes Schaf".
Auch lässt er viel von mir zu. Körperliche Nähe war nie ein Problem zwischen uns. Als er Stress mit einem Kumpel von ihm hatte und die beiden sich fast geprügelt hätten, da habe ich meine Arme um ihn geschlungen. Er hat in meinen Armen gezittert aber er ist nicht aufgesprungen um das zu vollenden, was er eigentlich vor hatte.

Für mich ist es, als wenn ich bis in sein Innerstes sehen kann und in gleicher Weise berührt er mich auch in meinem Inneren. Und das tut einerseits so gut (in dem Moment, wo wir zusammen sind) und andererseits schmerzt es mich fast (hinterher, wenn wir nicht mehr zusammen sind).

Ich habe manchmal das Gefühl, ich bekomme Entzugserscheinungen. Wenn wir zusammen sind, alles toll. Und direkt hinterher falle ich in ein depressives Loch. Ich weiß nicht mal warum eigentlich. Es ist doch toll so einen Menschen zu kennen! Und trotzdem ist es hinterher, als ob ich auf Entzug bin Das braucht dann gut einen Tag, bis es mir wieder besser geht. Es gab eine Phase, wo wir sehr oft was zusammen unternommen haben. Da hab ich es kaum ausgehalten, ihn mal ein Wochenende nicht zu treffen. Habe mich wie blöd drauf gefreut und direkt danach gings mir wieder schlecht. Nur davon aufrechtgehalten, zu gucken wann wir uns wiedersehen und doch zu wissen, dass es hinterher wieder so sein wird.


Da er Anfang des Jahres mit seiner jetzigen Freundin zusammen gekommen ist, hatten wir im letzten halben Jahr sehr wenig, eigentlich fast gar keinen Kontakt. Mal etwas Mailkontakt, der von seiner Freundin aus jedoch "unerwünscht" war. Ich hab zwar immer gehofft, dass sich unser "Verhältnis" wieder intensiviert, merkte jedoch dass es mir andererseits auch wieder gut tat, ihn nicht zu sehen, da mir dieses Gefühlsaufundab erspart blieb. Wie ein Drogenjunkie, der seinen Entzug hinter sich gebracht hat...

Gestern hatte er nun Geburtstag und wir sind eingeladen gewesen. Seine Freundin war nicht dabei und es war wieder wie früher! Wir haben gefeiert und anschließend die Nacht wach gesessen. Obwohl ich mich immernoch frage, was wir die ganze Zeit gemacht haben, denn gesprochen haben wir kaum. Trotzdem verging die Zeit wie im Fluge. Bis wir wieder Arm in Arm eingeschlafen sind.

Jetzt ist es wieder da. Das Gefühl, dass ich einerseits sage "das war toll, genau das haben wir mal wieder gebraucht" andererseits geht es mir seit wir wieder zu Hause sind total dreckig...der Entzug wieder.

Mich macht das noch ganz verrückt. Wie kann ein Mensch einem denn einerseits so gut tun und andererseits dafür verantwortlich sein, dass es mir hinterher so schlecht geht.
Eine Zeit lang habe ich mir auch ernsthaft die Frage gestellt, ob ich wohl in ihn verliebt sei und mich einfach nach "ihm sehen". Aber das ist es nicht! Obwohl ich ihn auch körperlich ansprechend finde (er mich auch ), so ist er überhaupt keine Option für mich. Wir sind Beziehungstechnisch gar nicht auf einer Länge. Das würde nicht gutgehen und das ist auch überhaupt nicht das was ich möchte. Er hat immer wesentlich jüngere Freundinnen und ist auch für Bettgeschichten zu haben, so bin ich nicht.

Wir sind auf den ersten Blick total unterschiedlich (warum viele nicht nachvollziehen können, warum wir uns so nahe stehen) und andererseits wieder total ähnlich. Aber dann auch wieder so als wenn wir uns super ergänzen.

Was ist das für eine Art der Beziehung zwischen uns? Ich bin teilweise echt ratlos, weil ich mich frage ober er mir jetzt eigentlich gut oder schlecht tut...
Bis eben ging es mir wieder schlecht deswegen. Das ganze mal aufzuschreiben tut jedoch sehr gut, wie ich merke!

Einen herzlichen Dank an alle, die sich alles durchgelesen haben und vorallem an die, die vielleicht auch noch was dazu schreiben mögen
Das Innere ist offline  
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Alt 20.12.2010, 03:26   Was ist da zwischen uns? Beitrag #2 (permalink)
Das Innere
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Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 12.12.2010
Alter: 31
Beiträge: 5
Mmmh, war wohl doch zu lang was?
Das Innere ist offline  
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Alt 20.12.2010, 04:58   Was ist da zwischen uns? Beitrag #3 (permalink)
Kontemplator
Seelenbeobachter
 
Benutzerbild von Kontemplator
 
Sternzeichen: Wassermann
Registriert seit: 10.10.2010
Ort: Berlin
Alter: 45
Beiträge: 452
Blog-Einträge: 5
Zitat:
Zitat von Das Innere Beitrag anzeigen
Mmmh, war wohl doch zu lang was?
Daran liegt es sicher nicht, ich lese auch lieber, als dass ich schreibe. Rein vom Gefühl her liegt es daran, dass jeder der dir die Frage beantworten könnte rein intuitiv spürt das es nicht richtig wäre. Du würdest damit die Meinung eines anderen Übernehmen und somit deine Gedanken und Gefühle beeinflussen. Jeder muss das eigentlich selbst für sich rausfinden. Ich würde nichtmal meinem Seelenpartner davon erzählen wenn ich nicht sicher bin das er in die selbe Richtung denkt wie ich.

Die meisten Geschichten hier im Forum beginnen mit ... ich habe meinen Seelenpartner getroffen ...

Ich wünsch die viel Erfolg bei deiner Selbst-Findung

Alles liebe Angsthasi
Kontemplator ist offline  
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Alt 07.01.2011, 22:11   Was ist da zwischen uns? Beitrag #4 (permalink)
Herzel
Benutzer
 
Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 06.01.2011
Alter: 44
Beiträge: 45
Hallo,
mir geht es sehr ähnlich wie dir... sehr sehr sehr ähnlich sogar. Bin in dieser Hinsicht auch ratlos. Ich habe inzwischen gelernt diese besondere Freundschaft als etwas ganz besonderes anzunehmen und Gott immer dankbar dafür zu sein.
Seid ich die Glücktrainer von Ella Kensington gelesen habe, schaffe ich es viel besser nicht mehr in dieses von dir so schön beschriebene schlimme Gefühls des Lochs zu fallen. Manchmal kann ich es sogar lange geniesen ihn gesehen, gesprochen und berührt zu haben. Das reicht mir ja im Grunde.
Und auf einer anderen ebene habe ich ja jederzeit kontakt mit ihm. Auch wenn wir noch nie darüber gesprochen haben, kann ich es inzwischen als gegeben nehmen. Die Zweifel die ich ständig daran hatte waren schlimm. Meine Freundin half mir da viel weiter. Wir sind sehr offen zu einander, ich habe die entscheidung getroffen das ich daran glaube das wir immer Kontakt auf der anderen Ebene haben. Das hilft mir sehr, weil ich dadurch immer Energie aus unserer besonderen Freundschaft ziehen kann.

Ich bin hier auch noch recht neu und kämpfe mich noch sehr durch die verschiedenen definitionen von den Seelenverwandtschaften.

Liebe Grüße
Helgaliebes
Herzel ist offline  
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Alt 07.01.2011, 22:12   Was ist da zwischen uns? Beitrag #5 (permalink)
Herzel
Benutzer
 
Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 06.01.2011
Alter: 44
Beiträge: 45
war das falsch?

Habe ich jetzt den falschen Antwortknopf benutzt.... oder???
Sorry, war halt mein erster Beitrag.
LG
Herzel ist offline  
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Alt 08.01.2011, 09:57   Was ist da zwischen uns? Beitrag #6 (permalink)
Herzel
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Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 06.01.2011
Alter: 44
Beiträge: 45
noch was eingefallen

Hallo Inneres,
mir ist noch was eingefallen. Wenn ich ihn gesehen habe, dann fühle ich mich danach voll aufgeladen, voller energie, weich und weit, als könnte ich die ganze Welt umarmen und ich fühle Liebe für die ganze Welt und verteile diese dann auch.
Kennst du das auch?
Wenn ich dann "leer" bin sehne ich mich danach. Aber wie gesagt seid ich an mir gearbeitet haben tut es nimmer so weh und ich lade mich bei ihm auch auf ohne ihn zu sehen.
Liebe Grüße
Herzel ist offline  
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Alt 08.01.2011, 11:12   Was ist da zwischen uns? Beitrag #7 (permalink)
Herzel
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Sternzeichen: Steinbock
Registriert seit: 06.01.2011
Alter: 44
Beiträge: 45
und noch was...

sorry, mir fallen immer noch teile ein. Es ist so vieles was besonders ist an dieser Freundschaft.
Am Anfang fiel mir besonders auf, das ich immer völlig entspannt war wenn er da war. Also sowas wie: ich bin beschützt, nichts kann mir was antun, völlige sicherheit.
Dann kam ein gefühl von zuhause ankommen dazu. Wenn er bei mir ist, dann bin ich daheim. Heimweh hatte ich bisher nur nach Gott. Nun aber hab ich das Gefühl ab und zu daheim zu sein, wenn er in meiner Nähe ist, und vor allen dingen wenn wir uns offen in die Augen sehen.
Durch die Augen von ihm sehe ich bis zu seiner Seele und er bis zu meiner. Das gibt so dermassen Kraft, das ist absolut überirdisch!
.... Wir haben noch nie darüber geredet. Wir haben beide Angst davor, da wir beide glücklich verheiratet sind und Familie haben.
Nun bin ich froh hier gelesen zu haben, das es garnicht notwenig, ja sogar möglicherweise nicht gut ist mit einem Seelenpartner zusammen zu leben. Das macht es mir etwas einfacher. Also danke dafür.
Denn ich liebe meinen Mann sehr. Es ist erdich und irdisch und wunderschön.
Mein besonderer Freund und ich sehen uns nur alle paar Wochen mal. Es ist im endeffekt gut so. Ich habe dadurch viel gelernt und bin froh und dankbar eine solche Krafquelle zu haben.

Wer von euch kennt das?
Was haltet ihr davon?

Liebe Grüße
Helgaliebes
Herzel ist offline  
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Alt 26.02.2011, 01:28   Was ist da zwischen uns? Beitrag #8 (permalink)
Das Innere
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Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 12.12.2010
Alter: 31
Beiträge: 5
Hallo Herzel,

nun schreib ich auch mal wieder was zum Thema

Auch ich lebe ja glücklich mit meinem Freund zusammen und das ist auch gut so! In den letzten Monaten ist mir sogar bewußter den je geworden, wie sehr ich meinen Freund liebe. Das war mir lange Zeit nicht in der Form bewußt, obwohl wir bereits 7 Jahre zusammen sind. Trotzdem fühle ich bei ihm nicht diese eine Art der Verbundenheit. Aber ich habe akzeptieren gelernt, dass ich das auch gar nicht muß. Es ist eben eine völlig andere "Beziehung" und muß auch gar nicht vergleichbar sein. Genausowenig könnte ich mit "IHM" eine Beziehung führen, weil wir einfach zu verschieden im alltäglichen Leben sind.
Trotzdem ist sofort die Verbundeheit da, wenn wir Zeit zusammen verbringen. Wir haben so super viel Spaß und Freude zusammen das ist so erfrischend.
Und ich hoffe, dass ich lerne auch danach mit dem Gefühl der Leere klar zu kommen, bzw. dieses gar nicht erst entstehen zu lassen.

Seit dem letzten Treffen ist einige Zeit vergangen und bis auf wenige kurze Mails hatten wir weiter keinen Kontakt, was mich auch wieder zur Ruhe kommen ließ.
Einmal haben wir uns kurz auf dem Geburtstag meines Freundes gesehen, wo er aber nicht lange bleiben konnte. Von daher hat es mich auch nicht weiter "belastet"

Nach dem Treffen, was ich im ersten Post beschrieben hatte, hat er sich von seiner Freundin getrennt. Sie waren schon einmal getrennt, was kurz nach meiner Geburtstagsfeier war, wo er mit ihr war. Sie kamen wieder zusammen, was aber meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit war. Sie tat ihm einfach nicht gut, hat ihn extrem eingeengt. Und ich habe schon zu Beginn beim ersten (Mail-)Kontakt mit ihr gespürt, dass sie ihn verletzen wird. Und so war es am Ende auch...

Leider hat er sich kurz darauf in die nächste Beziehung gestürzt. Natürlich wünsche ich mir, dass er glücklich ist aber er lässt sich immer so sehr beeinflußen von seinen Freundinnen. So auch von dieser. Er kennt sie ein paar Wochen und möchte schon operative Eingriffe an sich für sie vornehmen lassen ich habe dann immer das Gefühl, ihn beschützen zu müssen. Gleichzeitig will ich ihm natürlich nicht reinreden.
Er sagte mir mal, dass er was festes sucht. Ich weiß das, auch wenn die anderen alle meinen, er sei beziehungsunfähig und nur auf Onenightstands aus.

Die letzen Wochen bin ich Nachts öfter aufgewacht mit Herzrasen und hab am ganzen Körper gezittert. Ich habs auf den Vollmond geschoben.
Jetzt hab ich vor wenigen Tagen erfahren, dass ER einen schweren Autounfall hatte und auf der Intensivstation lag. Inzwischen ist er außer Lebensgefahr. Jetzt frag ich mich, ob ich nachts vielleicht aufgewacht bin, während er ums Überleben kämpfte? Und ich hab nichts davon gewußt, weil sein "blöder" Bruder es nicht für nötig hielt es uns zu sagen! Im Gegenteil, hab ich noch Seitenhiebe bekommen, weil ich ihn nach seinem Bruder gefragt habe...oh man...

Und ich hatte mich noch geärgert, dass er mir nicht auf meine Mail geantwortet hatte dabei konnte er doch gar nicht...

Heute früh hab ich geträumt, dass wir bei ihm waren. Er stand im Flur und hat sich von seiner Freundin verabschiedet. Dann sagte er zu uns "ich komm gleich wieder" und rannte los durch eine Tür in der Wohnung. Ich hab noch gedacht, man der sieht aber gut (also im Sinne von unverletzt) aus für einen schlimmen Autounfall. Und ich freute mich, dass er es so gut überstanden hat.
Dann beim Aufwachen hab ich beschlossen, dass ich / wir ihn am Wochenende besuchen werden. Denn etwas Angst hatte ich schon

Dann heute Mittag eine Mail, ich dacht von seinem Bruder. Nein von ihm selbst, wo er mir mitteilt, was mit ihm ist und dass er aus dem Krankenhaus entlassen wurde.
Aufatmen...habe ich wieder, diesmal durch den Traum gespürt, dass es ihm besser geht?

Ist schon verrückt irgendwie...
Das Innere ist offline  
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