@twixy01,
die Herzöffnungsmeditation kann eine sehr schöne Erfahrung sein, zumal Du ja eine Gruppenmeditation machen willst.
Ich habe vor Jahren, als ich mich wieder verstärkt mit meiner Spiritualität auseinander setzte, eine solche gemacht und will hier von meiner persönlichen Erfahrung berichten:
Wie gesagt, es war eine Gruppenmeditation und wir machten da verschiedene Übungen. Zunächst ging es darum, allen Teilnehmern nacheinander Liebe aus dem Herzchakra zu geben. Das war wunderschön und für mich kein Problem.
Dann ging es in der Gruppenarbeit darum, im Stehen und indem wir uns in die Augen gesehen haben, Liebe aus dem Herzchakra der anderen anzunehmen. Dabei kam ich nur zur 2. Teilnehmerin, bereits bei der 1. ist es mir etwas "komisch" geworden, ich kann es kaum beschreiben, konnte kaum atmen, dann wechselten wir zur 2. Teilnehmerin, da wurde es noch schlimmer bei mir, es wurde mir schwarz vor Augen und ich wurde ohnmächtig. Mich hat es regelrecht dabei aus den Latschen gehauen.
Natürlich war ich gleich wieder "da" und fand mich am Boden liegend, alle anderen sehr besorgt um mich, aber mir ging es wieder gut. Dennoch liess mich der Grund, warum ich dabei einfach umgekippt war, lange Zeit nicht los. Es war wohl eine massive Blockade um mein Herz, ein Selbstschutz, den ich mir wohl vor langem aufgebaut hatte und ich habe danach kontinuierlich daran gearbeitet.
Ich wollte damit nur ausdrücken, dass sich das manchmal recht heftig zeigen kann, weil jeder woanders seine Blockaden hat und anders reagiert. Ich will Dich damit nicht erschrecken. Für mich persönlich war diese Feststellung sehr heilsam, weil ich danach wusste, an welcher Stelle ich bei mir ansetzen sollte.
Ich wünsche Dir wunderschöne Erfahrungen und Erkenntnisse bei Deiner Herzmeditation, mögen sie sanft sein. Wahrscheinlich brauche ich heftigere Reaktionen, um wieder zur Besinnung zu kommen

LG
Colombina