Chakra
1. Chakra
Wurzelchakra
Zwischen Anus und Genitalien.
2. Chakra
Nabelchakra
Zwei fingerbreit unter dem Nabel.
3. Chakra
Milzchakra / Solarplexus
Zwei fingerbreit oberhalb des Nabels
4. Chakra
Herzchakra
In der Mitte der Brust (Brustbein)
5. Chakra
Halschakra im nacken hinten
6. Chakra
Stirnchakra
Ein fingerbreit über Nasenwurzel, in der Mitte der Stirn
7. Chakra
Scheitelchakra
In der Mitte oben auf dem Kopf
Als Chakra (aus dem Sanskrit und steht für Rad, Diskus, Kreis) werden im Hinduismus, insbesondere im Tantrismus, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und in einigen esoterischen Lehren die Verbindungsstellen zwischen dem Körper und dem Astralleib des Menschen bezeichnet.
Alte indische und tibetische Texte sprechen von 72.000 bis 350.000 solcher Energiezentren.
Sieben der Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und befinden sich entlang der Wirbelsäule bzw. der senkrechten Mittelachse des Körpers. Diese Verbindungsstellen stellt man sich als trichterförmige, mehrere Zentimeter über die Körperoberfläche hinausragende Energien vor.
Den Chakren werden unterschiedliche universelle Qualitäten des menschlichen Lebens zugeordnet. Aus diesen Qualitäten lassen sich wiederum positive und negative Ausdrucksformen ableiten. Wie Wissen (steht für Kronen- oder Scheitelchakra), Wahrnehmung (Drittes Auge), Ausdruck (Hals- oder Kehlchakra), Beziehung, Liebe (Herzchakra), Wille, Macht (Solarplexus), Sexualität, Gefühle (Sakralchakra) und Überleben, Instinkte (Wurzelchakra)
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Das 1. Chakra – Wurzelchakra
Dem ersten, aktivierten Chakra, dem Wurzelchakra ist die Farbe feurig-rot zugeordnet. Die Sinnesfunktion des Riechens und das Element, Erde. Smbolisch ist der vierblättrige Lotus dem 1. Chakra konjugiert. Bei der körperlichen Zuordnung wird alles Feste herangezogen, wie Wirelsäule, Knochen, Zähne und Nägel; Anus, Rektum, Dickdarm, Mastdarm, Enddarm, Prostata, Blut und Zellaufbau.
Die bedeutenden persönlichen wie auch gesamten Bedürfnisse des Lebens und Überlebens auf Erden fallen in den Wirkungsbereich des ersten Chakras wie zB. Sicherheit, Überleben, Vertrauen, die Beziehung zu Geld, Zuhause, Beruf. Die Fähigkeit geerdet zu sein und im hier und jetzt präsent zu sein. Das Wurzelchakra erstrebt ebenfalls die Verbindung der Person zu seiner Mutter und zur Mutter Erde. Die Verbindung mit dem physischen Körper.
Ist das Wurzelchakra geöffnet, sind harmonische Funktionen wie tiefe, persönliche Verbundenheit mit der Erde und ihren Bewohnern, ungetrübte Lebenskraft, Zufriedenheit, Stabilität und innere Stärke ein Zeichen dafür.
Disharmonische Funktionen in den Teilen des Körpers, die von diesem Chakra kontrolliert werden, weißt auf Anspannungen in den Teilen des Bewusstseins der Person hin, die mit diesem Chakra in Verbindung stehen. Gibt es dort einige Anspannungen, erlebt man es als ein Gefühl von Unsicherheit. Mehr Anspannung wird als Angst erfahren. Noch mehr Anspannung wird als Überlebensangst erfahren.
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Das 2. Chakra - Sakral- oder Sexualchakra
Dem Sakral- oder Sexualchakra ist die Farbe orange zugeordnet. Das Schmecken als Sinnesfunktion und das Element, Wasser. Symbolisch steht der sechsblättrige Lotus für das 2. Chakra. Die körperliche Zuordnung ist dem Beckenraum, der Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase; alles Flüssige wie Blut, Lymphe, Verdauungssäfte und Sperma gewidmet.
Was dieses Chakra anbelangt, es zeigt seine Offenheit und harmonische Funktion in dem sich unser Leben und unsere Gefühle in einem natürlichen Fließen äußert. Es hat mit Kommunikation mit dem inneren Wesen zu tun, mit dem was der Körper möchte und braucht und womit er Freude erfährt. Die Fähigkeit der Person Kinder zu bekommen ist ebenfalls mit dem Chakra verbunden.
Seine disharmonische Funktion hat den Ursprung oft in der Pubertät. Wenn die Eltern und Lehrer die erwachenden sexuellen Kräfte nicht in der Lage waren diese Anwendung der Energien richtig zu vermitteln. Das zweite Chakra ist das Zentrum ursprünglicher Emotionen, sexueller Energien und schöpferischer Kräfte.
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Das 3. Chakra – Solarplexus-Chakra
Dem Solarplexus-Chakra ist die Farbe gelb bis goldgelb zugeordnet. Die Sinnesfunktion ist das Sehen und das Element ist Feuer. Symbol für das 3. Chakra ist der zehnblättrige Lotus. Die Körperliche Zuordnung ist der untere Rücken, die Bauchhöhle, das Verdauungssystem, der Magen, die Milz, die Gallenblase und das vegetative Nervensystem.
Wenn dieses Chakra voll funktioniert, dann erleben wir tiefe Lebensfreude. Wir haben unsere Einzigartigkeit erkannt, unseren Platz im Leben gefunden und fühlen uns in uns selbst geborgen.
Disharmonische Funktion dieses Chakras äußert sich indem die Gefühle blockiert werden.
Vielleicht so sehr, dass die Person gar nichts mehr fühlt. Oft funktioniert dieses Zentrum als Block zwischen dem Herzen und der Sexualität. Wenn diese beiden offen sind, aber das Nabel-Zentrum blockiert ist, funktionieren die beiden getrennt, das heißt, Sex wird nicht mit Liebe verbunden und umgekehrt.
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Das 4. Chakra - Herzchakra
Die Farbe grün wird dem Herzchakra zugeordnet. Manchmal auch rose und gold. Die Sinnesfunktion ist das Tasten und das Element ist die Luft. Der zwölfblättrige Lotus steht als Symbol für das 4. Chakra. Körperliche Zuordnung ist das Herz, der obere Rücken mit Brustkorb und Brusthöhle, der untere Lungenbereich, Blut und Blutkreislaufsystem sowie die Haut.
Das Herzchakra ist das Zentrum, durch welches wir lieben. Die Energie, die dieses Zentrum durchläuft, verbindet uns mit allem Leben. Je mehr es sich öffnet, desto größer wird unsere Fähigkeit, immer weitere Teile des Lebens mit unserer Liebe zu umfassen.
Wenn dieses Chakra harmonisch funktioniert, kann man den anderen in seinem Wesen bemerken. Man kann seine Einzigartigkeit und seine innere Schönheit sehen. Man erkennt das Licht im anderen, aber auch die negativen Seiten.
Ist das Herzchakra in disharmonischer Funktion, kann man nicht lieben und auch keine Liebe schenken, ohne etwas zu erhoffen.
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