Ihr Lieben...
Das Solar-Zentrum ist das Akasha-Zentrum; es steht in direkter Verbindung mit dem Akasha der mittleren Leitbahn, die sich von der Wurzel zum Scheitel erstreckt.
Anatomisch gesehen korrespondieren Herz und Nieren zusammen, denn Nabel und Herz-Zentrum erzeugen eine polare Spannung, die sich gegenseitig befruchtet. Die Thymusdruese wird durch die Potenz der Nebennieren quasi zu "
neuem Leben" erweckt.
Ebenso korrespondieren Sexual- und Kehl-Zentrum, denn das Kehl-Zentrum ist das Zentrum des Lebensaethers, der im Sexual-Zentrum produziert wird.
Das Wurzel-Zentrum [in Kontakt mit den Keimdruesen] steht in direkter Verbindung mit dem Kopf-Zentrum [Hypophyse], denn auch Kopf- und Keim-Druesen befruchten sich gegenseitig.
In letzter Instanz stehen schließlich Fuß-Zentren [Quelle des Lebens] und Scheitel-Zentrum [Zirbeldruese] in direkter Verbindung, denn diese bilden Nadir und Zenit des Menschen, absolutes Yin in Relation zum absoluten Yang.
Sobald das Feuer der Sexualkraft seine Fuelle erreicht hat, steigt es aus den Fueßen zum Scheitel empor.
Das Solar-Zentrum ist der mystische Ort, an dem sich die Energien vereinigen. Von hier aus findet die Entkoerperung des inkarnierten Geistes statt. Dies kann jedoch erst geschehen, wenn die Thymus-Druese zu "
neuem Leben" erwacht ist, was von den Nebennieren abhaengt.
In diesem Sinne ist der Thymus [in der Gnosis auch Altar Gottes genannt] das uralte Symbol des geoeffneten Herz-Zentrums, von dem alles andere abhaengt.
Doch die MItte, um die sich alles dreht, ist das Solar-Zentrum.
Zur Entkoerperung kann es nur ueber dieses Zentrum kommen. Darum wird dieses Zentrum in der Magie "
Goldener Schnitt" genannt oder im Daoismus "
gelbe Mitte" oder im Yoga "
Shurya-" oder "
Sonnen-Zentrum" oder in der Kabbalah "
Tiphereth" usw.
Das Solar-Zentrum befindet sich direkt unter dem Herzen, hinter dem Magen, dicht vor der Wirbelsaeule. In fortgeschrittener Meditation fuehrt kein Weg an dieses Zentrum vorbei.
Dass die Entwicklung der Chakren von subjektiver Natur ist, ist nicht richtig, denn dann gaebe es die Yoga-Kulturen schon lange nicht mehr.
Lieben Gruß
Anzeraq