Liebe Nevada/Bettina,
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Zitat von Nevada
Ich habe gehört, dass man je nach Bedarf, seine Chakren öffnen bzw. schließen soll.
Also z.B.: man trifft einen Freund, der voller Probleme ist und hört sich diese an. Später hört man von ihm, dass es ihm ja nun viel besser ginge und man selber hat das Gefühl, total deprimiert zu sein, obwohl man zuvor noch gut drauf war.....
Bedeutet das, dass man eben je nach Situation die Charken öffnen und schließen soll, um nicht jeglichen Ballast aufzunehmen?
Dabei kommt ja dann auch nichts gutes durch.
Wie handhabt Ihr das denn, würde mich sehr interessieren, ob ihr darauf achtet.
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ich schließe meine chakren nie, es ist schon schwierig genug sie zu öffnen und offen zu halten. Sie zu schließen würde bedeuten, ich würde mich selber blockieren. Wozu sollte ich das tun?
Der Grund, warum es mir gut geht liegt genau darin, daß ich meine Chakren offen habe. Würde ich also in Erwartung irgendwelcher Probleme Chakren schließen, würde ich es mir allein schon durch die Erwartung schlecht gehen lassen, ohne daß es dem anderen irgendetwas hilft, und nur mit dem Effekt, daß es mir auch schlecht geht.
Wenn mein Gegenüber voller Probleme ist, liegt es genau daran, daß er seine Chakren blockiert hat. Ich weise ihn (in passender Form) darauf hin, daß alles an nötiger Energie in ihm selbst ist / er alle Schlüssel zur Lösung seiner Probleme bereits selber mit sich herumträgt.
Der andere hat also nicht "weniger" Energie als ich, er verwendet sie nur anders, nämlich um sich zu blockieren und Probleme zu haben.
Es ist also die Haltung der Selbstverantwortung, die ich mir gegenüber und anderen gegenüber habe.
Wenn er wirklich Hilfe benötigt und auch annehmen möchte und ich befinde mich in einer Situation, wo ich Hilfe geben kann, liegt es an mir, zu entscheiden, was genau und wieviel ich von mir da hineingeben möchte.
Das Anhängen von irgendwelchen "Schnüren" ist nur möglich, wenn ich sie mir anhängen lasse, wenn ich also aus eigener Unklarheit und persönlicher Bedürftigkeit dies zulasse, vielleicht aus dem Wunsch heraus gebraucht zu werden oder sowas.
Werde ich mir selber klar, daß alles in mir ist und ich dessen nicht bedarf, fallen die "Schnüre" von alleine von mir ab.
Im Übrigen ist es so, daß das Geringere nicht das Höhere berühren kann, wohl aber das Höhere das Geringere. Es bedeutet, daß jemand, der sich in "niedrigen" Schwingungen bewegt, mich zwar auf der Ebene dieser Schwingungen berühren kann, aber nicht auf höheren Ebenen.
Praktisch an zwei Beispielen:
Ein Angreifer kann zwar meinen Körper angreifen, aber er hat deshalb keinen Anteil an dem Glück, das ich erlebe. Umgekehrt kann ich ihm aber helfen, die eigenen Blockaden zu lösen, die verhindern, daß er das Glück, das in ihm ist, auch wirklich erlebt. Denn wer glücklich ist, hat es nicht nötig, jemand anzugreifen.
Ein "Energievampir" kann zwar auf der Ebene Energie saugen, auf der er sich bewegt, trotzdem hat er keinen Anteil an den anderen Ebenen, auf denen ich mich auch bewege. Da ich selber über die geöffneten Chakren über unbegrenzte Energie verfüge, habe ich auch nicht nötig, mich vor so etwas zu schützen. Er bekommt dann eher viel mehr Energie als er je dachte, und verbrennt sich entweder daran die Finger - oder heilt sich selbst von seinem Vampirismus - das ist seine freie Wahl...
Zusätzlich ist es so, daß alles was ich freien Herzens gebe, mindestens doppelt zu mir zurückkehrt. Also selbst wenn da jemand am saugen ist, gebe ich sehr gerne, denn ich kann nur gewinnen - und eventuell der andere auch, wenn er sich entscheidet, aus einem "Mangelmodell" in ein "Überflußmodell" zu wechseln.



