Ich bin auch oft gern allein, aber bei mir hat das eher den Grund, dass ich menschliche Nähe oft nicht ertrage, oder dass ich mich selbst dabei nicht ertrage, wie ich drauf bin, wenn Jemand versucht mit mir in irgendeiner Weise zu kommunizieren und mich nervt das dann alles nur.
Wenn man das zu lange driften lässt kann man gegenüber anderen Menschen ziemlich gleichgültig werden und nur noch seine Ruhe suchen, die man aber nicht findet, weil man eben als Menschen auch auf zwischenmenschliche Beziehungen angewiesen ist. Einfach aus dem Resonanzprinzip. Wir können uns selber nur mithilfe von anderen Menschen erleben, weil sie unsere Spiegel sind.
Man muss das nicht verstehen, man kann sich aber daran erfreuen diese Energie zu erleben.
Ich glaube ich weiß ungefähr welchen Rauschzustand du meinst, mir war früher nie so aufgefallen, dass das wirklich etwas abgehoben ist und man sich so weit von den Menschen um einen rum entfernen kann.
Ich mache auch hier und da meine Meditationen und vor ein paar Wochen hatte ich ein einschneidendes Erlebnis, dass mich im wahrsten Sinne des Wortes geflashed hat, denn ich sah praktisch nur noch Licht und einen Raum und so Sachen *g* Nunja.
Ich weiß auch welche Harmonie du meinst, die dadurch entsteht. Es besteht aber auch die Gefahr, dass man da in diesen Spalt reinrutscht, in den ich dann irgendwann reingerutscht bin. Schwer zu erklären.
Worauf ich damit nur hinauswill ist, wir müssen den Menschen näher sein.
Es kann auch schon erdend sein, wenn du ein hübsches Mädchen siehst und du merkst, dass sie dich bemerkt hat usw. verstehst was ich mein

Noch erdender wäre dann natürlich ein Flirt, aber der kommt ja nicht immer zustande, besonders, wenn man sich etwas abgekapselt hat und nicht mehr so gut Zugang zu den Menschen findet.
Dein Zustand scheint mir nicht so kritisch, wie meiner vor einiger Zeit, wenn du dich auf deine Erdung konzentrierst, dann wird das schon wieder

Wenn du aktiv werden willst versuchs einfach mal mit Joggen, bis du gut durchgeschwitzt bist.