Folgendes Buch habe ich erst ausgelesen:
Die Schamanin die keine sein wollte
von Kiat Gorina
Ich bin kein Freund von Romanen und las seit langer Zeit keinen.
In der Tat, Elisabeths Haich´s "
Die Einweihung" liegt schon einige Jahre zurück.
Aber dieses Buch faszinierte mich: die Geschichte ist mitreissend, so kurzweilig und humorvoll geschrieben, dass ich es in wenigen Tagen auslas.
Schade eigentlich, gerne hätte ich noch mehr gelesen...
Es handelt sich um ein Mischlingsmädchen (Vater Deutscher, Mutter Mongolin) welches in der Wüste der Mongolei unter dem Regime des Sowjetkommunismus aufwuchs.
Der Titel sagt es ja schon, dass das Mädchen eine schamanische Ader in sich hatte, welche ihr einerseits viel Kummer bereitete, aber auch zu überleben half.
Spannend vom der ersten bis zur letzten Wort!
Text Buchrückseite:
(die Zustimmung der Autorin zur Veröffentlichung dieses Textes liegt mir schriftlich vor)
"Kiat ist anders. Blond, mit blauen Augen. Und das in einer schwarzhaarigen Nomadensippe.
Sie ist die Tochter eines deutschen Vaters und einer mongolischen Mutter, deren Clan dem kleinen Mädchen voller Misstrauen begegnet.
Dann erkennt der Schamane in ihr eine Schamanin.
Ihr kindlicher Wunsch war es, normal zu sein, eine ihres Volkes zu sein, doch jetzt muss sie fort. Eine gefährliche Odyssee beginnt. Mit einer Salzkarawane gelangt sie durch die Wüste Gobi zu einer weit entfernten Sippe, die sie ebenso ablehnt. Kiat gerät in viele brenzlige Situationen, trifft aber immer wieder Menschen, die ihr helfen. Schamanen, Seher, buddhistische Mönche, von denen sie viel lernt.
Sie wird Soldat in der Roten Armee und landet in den Kellern der Lubjanka, dem Gefängnis des sowjetischen Geheimdienstes ...
Dieses Buch ist einzigartig in seiner Kraft, in seiner Üppigkeit und Mannigfaltigkeit. Abenteuer, Wagnis und Furchtlosigkeit sprechen aus jeder Seite!"