Man kann die Hütte wirklich nicht mit GMG vergleichen - auch schon deshalb, weil der Fokus beider Bücher (die Reihe gibt es ja auch als 1 Buch) völlig verschieden gelegt ist.
Bei GMG geht es ja eher um das Mysterium an sich und Walsch geht auf JC gar nicht ein. Die Hütte legt eher Wert auf sehr persönliche Sachen - unter anderem auch der persönliche Kontakt zu Christus als geistigen Führer/Freund (und zwar nicht(!) in Bezug zur Bibel).
Was ich bei der Hütte schwierig fand beim lesen, dass man sehr viel Vorschussvertrauen geben muss. Das ist auf der anderen Seite aber auch gut, denn genau das brauchen wir um Umgang mit dem Göttlichen.
Vorschussvertrauen deshalb, weil oft Aussagen kamen, die sehr dogmatisch klingen (deswegen mögen die Evangelikalen
(nicht evangelisch(!)) Christen es auch so, weil sie daraus einen Alleinanspruch ihres Glaubens herauslesen können(wenn man selektiv liest)). Es ist aber oft so, dass später herauskommt, dass die scheinbar dogmatische Aussage gar nicht so ist. Dieser zweite Part ist aber sehr subtil, weswegen ich mir vorstellen kann, warum das Buch bei einigen nicht so gut ankommen könnte.
Für die GmG´ler empfehle ich unbedingt Zuhause in Gott. Das ist sein letztes und es ist brillliant. Wer mit den Büchern davor schon eine Weile lebt kann "Zuhause in Gott" sogar ein wenig als Arbeitsbuch benutzen.
Für mich persönlich war die Hütte eine prima Ergänzung zu GmG und Folgebüchern von Walsch. Man sollte ja auch nicht vergessen, dass jeder Autor hier auf Erden durch seinen eigenen Filter schreibt von daher ist es gut auch mal was anderes in die Richtung anzuschauen. Ist auf jeden fall sehr zu empfehlen für alle GmG-Fans und andersrum genauso (sogar nochmehr, weil GmG denke ich viele Fragen klären könnte, die nach der Hütte entstehen dürften).
Grüße Shuichi