Sehr empfehlenswertes Buch über Non-dualismus und Wachsein/Einssein. Es ist schon irgendwie witzig, wenn erkannt wird, das es nichts zu tun und nichts zu entdecken gibt, keine Erleuchtung und auch sonst nichts, weil alles schon da ist. Wenn das durchschaut wird ist da wirklich entspannte Leichtigkeit und es stört auch nicht, wenn es hin und wieder mal nicht durchschaut wird.
Buchrücken: "Nathan Gill weist in beständiger Klarheit darauf hin, dass alle Rezepte, um aus dem Drama der Getrenntheit zu entkommen, es in Wirklichkeit nur verstärken. Mitschriften von Einzelgesprächen und Gruppentreffen bilden den Hauptteil dieses Buches. Als Einleitung dient eine neu bearbeitete Version von Nathans bekannter Schrift "Klarheit". "Was ist - genau jetzt - ist Vollkommenheit. Die Gegenwart ist nicht aus der Vergangenheit entstanden und führt nicht in die Zukunft. Alles erscheint gegenwärtig als ein Spiel im Gewahrsein. Wenn erkannt wird, dass das 'Ich' auch nur ein Gedanke ist, dann muss es nicht vollständig oder endgültig verschwinden, und es ist völlig in Ordnung, dass dieses 'Ich' kommt und geht. Es spielt keine Rolle mehr. Es wird nicht länger nach dem Wunderbaren gesucht, oder nach Glückseligkeit, weil alles schon okay ist. Die entspannte Leichtigkeit, die sich zeigt wenn das 'Ich' durchschaut wird, ist genug." Nathan Gill lebt als Gärtner in England."
Fazit: Wer den großen Knall oder die Erleuchtung erwartet wird ent-täuscht werden. Auch wird sich nicht viel im Leben verändern (wozu auch?), aber tat es das
wirklich durch andere Bücher? Nunja hier ein bisschen und da ein bisschen - das Entwicklungsspiel eben - irgendwie scheint sich eben immer etwas zu bewegen. Es gibt auch keinen Grund das Entwicklungs- oder Suchspiel nicht weiter zu spielen, nur weil es durchschaut wird.

- Auf jeden Fall lesenswert -
Grüße Shuichi