Hallo Adam Samuel .
Die Bücher sind nicht personenbezogen, sondern konzentrieren sich ausschliesslich auf die "Geheimlehre" - die in dem Moment da sie veröffentlicht wird, natürlich keine mehr ist, da hast du Recht.

Bis zur Veröffentlichung des Werkes 1888 war sie es jedoch - zumindest für 100% der westlichen Bevölkerung und 90% der östlichen (ungefähre Schätzung von mir

).
Hier ein Auszug aus dem Vorwort:
( Die drei grundlegenden Prinzipien der Geheimlehre):
1. Ein allgegenwärtiges, ewiges, grenzenloses und unveränderliches PRINZIP, über das gar keine Spekulation möglich ist, da es die Kraft menschlicher Vorstellung übersteigt und durch irgend welche menschliche Ausdrucksweise oder Vergleich nur erniedrigt werden könnte. Es ist jenseits von Raum und Reichen des Gedankens – mit den Worten der Mandukya "undenkbar und unaussprechlich".
2. Die Ewigkeit des Weltalls in toto als einer grenzenlosen Ebene, die periodisch "der Spielplatz ist von zahllosen unaufhörlich erscheinenden und verschwindenden Universen", den sogenannten "manifestierten Sternen" und "den Funken der Ewigkeit". "Die Ewigkeit des Pilgers ist wie ein Augenblinzeln von Selbstexistenz", wie das Buch des Dzyan sich ausdrückt. "Das Erscheinen und Verschwinden von Welten ist wie regelmäßige Gezeiten von Ebbe und Flut."
3. Ferner lehrt die Geheimlehre die fundamentale Identität aller Seelen mit der universalen Oberseele, welch letztere selbst ein Aspekt der unbekannten Wurzel ist; und die Verpflichtung für jede Seele – einen Funken der vorgenannten –, den Zyklus von Inkarnation, oder ‘Notwendigkeit’, in Übereinstimmung mit zyklischem und karmischem Gesetz während seiner ganzen Dauer zu durchwandern.
Diese drei fundamentalen Grundsätze stellen unser Dasein in einen großen Rahmen, der die üblichen menschlichen Beschränkungen weit übersteigt. Es gibt nach den alten Weisheitslehren keinen Anfang und kein Ende, es gibt nur zyklisches Werden und Vergehen, wobei essenziell alle Wesenheiten eins sind.
Karma und
Reinkarnation sind wohl die bekanntesten Lehren der Theosophie. Karma wird dabei so verstanden, dass es ein uns inhärentes Gesetz ist, nicht etwas, was außerhalb von uns steht. Vielmehr sind wir selbst unser Karma und stehen immer im Jetzt, der Trennlinie zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wir erfahren in jedem Moment, was wir in der Vergangenheit erschaffen haben und gleichzeitig prägen wir mit jedem Atemzug unsere Zukunft. Reinkarnation bedeutet, dass die unsterblichen Teile unserer Konstitution sich am Ende des Lebens auf der Erde zurückziehen und in eine Ruhephase eintreten, 'Devachan' genannt. Danach kehren wir auf die Erde zurück, sind in unserer Essenz gleich, erschaffen uns aber einen neuen Körper und auch die anderen notwendigen, aber 'sterblichen' Bestandteile der niederen Konstitution des Menschen. Der Kreislauf zwischen Leben und Tod wird dem Zyklus Schlafen/Wachen verglichen.
Wenn du dich etwas näher mit diesem fundamentalen Werk beschäftigen möchtest (was du sicher nicht bereuen würdest), kannst du dich vorab hier etwas näher informieren:
Theosophie1
Näheres zur Person der Autorin:
HPB
Alles Liebe,
Samael