Meine Meditation nach Vipassana-Samatha
So meditiere ich abends.
Schön, wenn Du eine kleine Ecke für
die Meditation einrichtest.
Mache es Dir dort gemütlich.
Sitzkissen, Bänkchen oder Stuhl,
eine Kerze, vielleicht noch eine Blume
oder ein schönes Bild...
Diese Form ist nur ein Vorschlag,
selbstverständlich kann Jeder
so meditieren wie er möchte.
Ich atme nun ein paar Mal bewußt ein und aus.
Nun falte ich die Hände vor der Brust
und spreche das "OM" langgezogen ein paar Mal.
Danach folgt ein kurzes Gebet.
Ich danke, dass Gott bei mir ist, auf mich aufpasst
und mich bei dieser Meditation begleitet.
Ich entspanne alle Körperregionen
nach dem autogenen Training.
Hierzu denke ich z. Bsp.:
Meine Schultern sind schwer, ganz schwer.
Dies wiederhole ich.
An anderer Stelle denke ich:
Die Muskeln in... lassen nun los, sind ganz weich und entspannt.
Wenn ich alle Körperregionen bearbeitet habe,
kann ich das Wort "Schwere" denken
und mir vorstellen, wie die Schwere mit
meinem Atem durch den Körper geht.
Wichtig ist, dass man nicht zusammensackt,
der Rücken gerade und der Kopf aufrecht bleibt.
Es sollte eine lockere Haltung mit Würde sein.
Ich selbst meditiere
mit geschlossenen Augen,
gehe aber dazu über
mit leicht geöffneten Augen zu meditieren.
Grund ist, dass man bei
geschlossenen Augen gern müde wird.
Man kann mit leicht geöffneten Augen
auch in die Kerze schau'n.
Nun verbinde ich mich mit meinem Atem.
Hierzu verfolge ich den Atem
so genau wie nur irgendwie möglich.
Nach einiger Zeit versuche ich
den Atem genau dort zu beobachten,
wo er besonders deutlich zu spüren ist.
Bei mir ist dies an den Nasenflügeln.
Während ich meinen Atem beobachte,
nehme ich genau wahr,
was in mir passiert.
Wenn mein Bein zwickt,
so nehme ich wahr,
dass mein Bein zwickt.
Ich verlasse meinen Atem,
beobachte dieses Zwicken kurz,
hänge imaginär einen Zettel daran und
sage mir "Das ist Zwicken".
Ich vermeide hierbei jedes Ich.
Dann kehre ich sanft ohne Druck
zum Atem zurück.
Wenn ein Gefühl wie Angst hochkommt,
so nehme ich wahr,
dass da Angst ist.
Ich verlasse meinen Atem,
beobachte die Angst kurz,
hänge imaginär einen Zettel daran und
sage mir "Das ist Angst".
Ich vermeide hierbei jedes Ich.
Dann kehre ich sanft ohne Druck
zum Atem zurück.
Wenn ein Gedanke wie Erinnern hochkommt,
so nehme ich wahr,
dass da eine Erinnerung ist.
Ich verlasse meinen Atem,
beobachte die Erinnerung kurz,
hänge imaginär einen Zettel daran und
sage mir "Das ist eine Erinnerung".
Ich vermeide hierbei jedes Ich.
Dann kehre ich sanft ohne Druck
zum Atem zurück.
Und so beobachte ich den Körper,
Gefühle und Gedanken.
Anfangs bietet es sich an,
erstmal nur den Körper zu beobachten,
dann die Gefühle,
dann die Gedanken.
Später kann man Alles beobachten.
Das was sich halt meldet,
wird genau beobachtet.
Wenn ich mich ertappe,
dass ich ins Grübeln verfallen bin,
dann benenne ich es ebenso
und kehre wieder zum Atem zurück.
Diese Meditation ist eine Erkundung.
Ich erfahre wie ich bin
und daher sollte Alles
frei fliessen dürfen.
Ich kämpfe also nicht
mit den Geist,
dass er still sein muss,
sondern ich erforsche ihn.
Geduld mit sich selbst
ist auch wichtig.
Mit der Zeit beruhigt sich der Geist.
Selbstverständlich kann man
einzelne Aspekte wie Gefühle
genauer untersuchen,
wenn man es für wichtig hält.
Man muss nicht sofort zum Atem
zurückgehen.
Man kann die Meditation
mit einem sanften Wecker beenden.
Ich selbst meditiere 30 Minuten.
Größere Erfolge hatte es bei mir gegeben,
als ich anfing auch im Alltag
immer wieder kurz zu beobachten,
was in mir vorgeht.
Mittlerweile beobachte ich mich
ziemlich regelmäßig über den Tag verteilt.
Irgendwann lernt man
Gedanken, die sich nicht besonders gut auswirken,
loszulassen,
bevor sie im Außen Schaden anrichten.
Dies steigert die persönliche Freiheit
und den inneren Frieden enorm.
"Du kannst die Welt nicht ändern,
nur Deine Reaktion auf sie."
Buddha
"Du kannst die Welt nicht ändern.
Dadurch, dass Du Deine Reaktion auf
diese Welt änderst, änderst Du die Welt.
Schenke ihr ein Lächeln von Herzen
und sie wird Dir ein Lächeln schenken."
Stefan
Schön, wenn Du eine kleine Ecke für
die Meditation einrichtest.
Mache es Dir dort gemütlich.
Sitzkissen, Bänkchen oder Stuhl,
eine Kerze, vielleicht noch eine Blume
oder ein schönes Bild...
Diese Form ist nur ein Vorschlag,
selbstverständlich kann Jeder
so meditieren wie er möchte.
Ich atme nun ein paar Mal bewußt ein und aus.
Nun falte ich die Hände vor der Brust
und spreche das "OM" langgezogen ein paar Mal.
Danach folgt ein kurzes Gebet.
Ich danke, dass Gott bei mir ist, auf mich aufpasst
und mich bei dieser Meditation begleitet.
Ich entspanne alle Körperregionen
nach dem autogenen Training.
Hierzu denke ich z. Bsp.:
Meine Schultern sind schwer, ganz schwer.
Dies wiederhole ich.
An anderer Stelle denke ich:
Die Muskeln in... lassen nun los, sind ganz weich und entspannt.
Wenn ich alle Körperregionen bearbeitet habe,
kann ich das Wort "Schwere" denken
und mir vorstellen, wie die Schwere mit
meinem Atem durch den Körper geht.
Wichtig ist, dass man nicht zusammensackt,
der Rücken gerade und der Kopf aufrecht bleibt.
Es sollte eine lockere Haltung mit Würde sein.
Ich selbst meditiere
mit geschlossenen Augen,
gehe aber dazu über
mit leicht geöffneten Augen zu meditieren.
Grund ist, dass man bei
geschlossenen Augen gern müde wird.
Man kann mit leicht geöffneten Augen
auch in die Kerze schau'n.
Nun verbinde ich mich mit meinem Atem.
Hierzu verfolge ich den Atem
so genau wie nur irgendwie möglich.
Nach einiger Zeit versuche ich
den Atem genau dort zu beobachten,
wo er besonders deutlich zu spüren ist.
Bei mir ist dies an den Nasenflügeln.
Während ich meinen Atem beobachte,
nehme ich genau wahr,
was in mir passiert.
Wenn mein Bein zwickt,
so nehme ich wahr,
dass mein Bein zwickt.
Ich verlasse meinen Atem,
beobachte dieses Zwicken kurz,
hänge imaginär einen Zettel daran und
sage mir "Das ist Zwicken".
Ich vermeide hierbei jedes Ich.
Dann kehre ich sanft ohne Druck
zum Atem zurück.
Wenn ein Gefühl wie Angst hochkommt,
so nehme ich wahr,
dass da Angst ist.
Ich verlasse meinen Atem,
beobachte die Angst kurz,
hänge imaginär einen Zettel daran und
sage mir "Das ist Angst".
Ich vermeide hierbei jedes Ich.
Dann kehre ich sanft ohne Druck
zum Atem zurück.
Wenn ein Gedanke wie Erinnern hochkommt,
so nehme ich wahr,
dass da eine Erinnerung ist.
Ich verlasse meinen Atem,
beobachte die Erinnerung kurz,
hänge imaginär einen Zettel daran und
sage mir "Das ist eine Erinnerung".
Ich vermeide hierbei jedes Ich.
Dann kehre ich sanft ohne Druck
zum Atem zurück.
Und so beobachte ich den Körper,
Gefühle und Gedanken.
Anfangs bietet es sich an,
erstmal nur den Körper zu beobachten,
dann die Gefühle,
dann die Gedanken.
Später kann man Alles beobachten.
Das was sich halt meldet,
wird genau beobachtet.
Wenn ich mich ertappe,
dass ich ins Grübeln verfallen bin,
dann benenne ich es ebenso
und kehre wieder zum Atem zurück.
Diese Meditation ist eine Erkundung.
Ich erfahre wie ich bin
und daher sollte Alles
frei fliessen dürfen.
Ich kämpfe also nicht
mit den Geist,
dass er still sein muss,
sondern ich erforsche ihn.
Geduld mit sich selbst
ist auch wichtig.
Mit der Zeit beruhigt sich der Geist.
Selbstverständlich kann man
einzelne Aspekte wie Gefühle
genauer untersuchen,
wenn man es für wichtig hält.
Man muss nicht sofort zum Atem
zurückgehen.
Man kann die Meditation
mit einem sanften Wecker beenden.
Ich selbst meditiere 30 Minuten.
Größere Erfolge hatte es bei mir gegeben,
als ich anfing auch im Alltag
immer wieder kurz zu beobachten,
was in mir vorgeht.
Mittlerweile beobachte ich mich
ziemlich regelmäßig über den Tag verteilt.
Irgendwann lernt man
Gedanken, die sich nicht besonders gut auswirken,
loszulassen,
bevor sie im Außen Schaden anrichten.
Dies steigert die persönliche Freiheit
und den inneren Frieden enorm.
"Du kannst die Welt nicht ändern,
nur Deine Reaktion auf sie."
Buddha
"Du kannst die Welt nicht ändern.
Dadurch, dass Du Deine Reaktion auf
diese Welt änderst, änderst Du die Welt.
Schenke ihr ein Lächeln von Herzen
und sie wird Dir ein Lächeln schenken."
Stefan
Kommentare 1
Kommentare
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Danke schön, Stefan! Ich fange gerade an Vipassana zu praktizieren und du hast es hier sehr schön beschrieben.
Liebe Grüße
MadisoninchenVeröffentlicht: 07.04.2010 um 23:57 von Madisoninchen












