Der "Licht&Liebe"-Kult
Veröffentlicht: 16.11.2010 um 14:58 von mercuria
Die Kerzchen und Herzchen - Gesellschaft...
Was wollen all die Licht&Liebe-Beschwörer eigentlich?
Licht wollen oder wünschen sie unentwegt, fragt sich warum? Warum will ein Mensch ausgerechnet Licht? Steht er im Dunkeln oder ist er gar geistig umnachtet?
Die meisten von denen, welche dieses Mantra ständig absondern, wissen wahrscheinlich selbst nicht, was sie damit wollen. In allen Esoterikforen zeigt sich, daß jene meist am wenigsten Ahnung haben von den Dingen, wie sie wirklich sind. Aber vielleicht ist ja dies das Schöne dran, daß es gar nicht echt sein soll, sondern so ein Zugehörigkeitsgefühl zu den (Schein-) "Heiligen" die engelsgleich ihre Mitmenschen mit Licht&Liebe -Sprüchen übergießen.

Ich frage mich jedoch wie weit man eigentlich vom Leben entfernt sein muß, um nicht zu wissen, daß das Leben auf der Erde durch die präzise Verteilung von Licht und Dunkel existiert.
Im Übrigen auch der Mensch. Hat er nicht seine Schlafphasen, gewöhnlich im Dunkel der Nacht so wird er wahnsinnig. Zumindest benötigt die Seele das Dunkel der verschlossenen Augen und die Ruhe, die "Bewußtlosigkeit" des Schlafes um sich zu regenerieren.
Die Seele, das weibliche Element Wasser, als auch die Materie, das ebenfalls weibliche Element Erde gehören beide dem "dunklen" Yin Prinzip an. Die Verneinung und Negierung des Dunkel bedeutet somit wieder mal (wie auch in allen Weltreligionen) die Elemenierung und Verdammung des weiblichen ruhigen, passiven Prinzips, das die Welt so dringend nötig hätte, in ihrem männlich dominaten Überfluß von Energie und Bewegung. (siehe dazu auch meinen Blog "das verlorene Weibliche")
So und da packen wir nun noch das Licht mit hinzu, damits noch krasser wird - und der Wahn, das Chaos auch im Esoterischen gelebt wird. Aber es würde ja an Wunder grenzen, wenn die Neurosen unserer Zeit nicht auch da auftauchen würden.
Das Dunkel, von manchen als das Unbekannte, das Unbewußte definiert, ist der Urgrund allen Seins, dies zu verdrängen ist eigentlich das Übelste was ein (spiritueller) Mensch tun kann.
Nichts gegen "Erleuchtung" - aber dazu würde eben genau diese Erkenntnis gehören, daß Dunkel zum Licht gehört, ja daß es die Seele selbst ist, das Wirken des Göttlichen wenn man so will. Unser Leben wird bestimmt vom Unbewußten und bingt erst das hervor, was wir im günstigsten Fall nach Eintritt in Raum und Zeit, wahrnehmen und geistig benennen können.
Besonders unangenehm fallen diese "Licht&Liebe"-Leute (LLL) häufig dadurch auf, daß sie trotz aller vermeintlicher Liebe - oder dem was sie darunter verstehen - andere respektlos und herablassend zu bekehren versuchen, daß ihre These das Heil der Welt sei. Ja, es drängt sich der Verdacht auf, daß sie mit dem Zauberspruch "Licht und Liebe" sich nicht nur in das Lager der Braven hineinzaubern könnten, sondern geradezu verklärt und begnadet erscheinen wollen, um dann vom Thron ihrer eingebildeten Erhabenheit aus, den amen Unwissenden aus reiner Herzensgüte Belehrungen und Ermahnungen zukommen zulassen.
Auch der Begriff "Liebe" wird kaum irgendwo öfter mißbraucht und in seiner Bedeutung verdreht wie man es gerade haben will, als in der Esoterikszene - die Erotikszene mag ihn vielleicht ähnlich oft für ihre Zwecke einspannen.
Wie oft liest man in Foren sinngemäß: "Du mußt Dich, jeden und alles lieben - dann wird alles supergut" o.ä.

Man kann vielleicht sich selbst akzeptieren und anderen höflich gegenübertreten, aber man kann nicht willentlich lieben. Genausowenig wie man z.B. willentlich Hunger haben kann oder nicht.
Liebe ist ein emotionaler Zustand von Harmonie, der entsteht, wenn man in der Begegnung die eigenen Anlagen findet. Diese Harmonie ist entweder da oder sie ist nicht da.
So zu tun, als würde alles was einem begegnet helle Begeisterung auslösen ist schlichtweg gelogen und blanke Heuchelei. Nachdem die LLL aber anscheinend schon die Seele verneinen (das Dunkle, Unbewußte) wundert es mich nicht, wenn sie gar nicht unterscheiden können zwischen Symphatie und Antipathie.
Sollten sie nun gar nicht Liebe gemeint haben, sondern vielleicht Wohlwollen und Freundlichkeit, dann sollten sie genau die Worte benutzen, die das beschreiben.
Ja, man könnte meinen, daß es doch was Nettes sei, anderen "Liebe" zu wünschen, aber ich krieg das Gefühl nicht los, daß es diese salbungsvolle, falsche Nettigkeit sein soll, mit dem sie jeden überschütten - wie rosa klebriger Zuckerguß.
Es ist natürlich auch fuchtbar schwer für normale Menschen diesen scheinbar doch so "positiven" Begriffen zu widersprechen, man kommt sich ja vor wie ein Ketzer, wenn einen doch ein sehr ungutes Gefühl beschleicht, wenn einem LLL mit ihrer meist fantischen Leidenschaft ihr Motto um die Ohren hauen.
Da also dieser These, oder diesem Slogan jegliche vernünftige Grundlage fehlt und er geradezu ein Musterbeispiel für esoterischen "Extremismus" darstellt, kann er niemals Harmonie hervorrufen oder fördern. Das Gegenteil ist der Fall.
Man könnte vielleicht auch sagen: Ist doch ganz harmlos, sie meinen es doch gut. Nach jahrelanger Erfahrung in verschiedenen Foren und meiner Arbeit in der ich sehr viel mit diesen Menschen zu tun hatte muß ich feststellen, daß sie mehr Schaden anrichten als sie Gutes tun, denn jedem wird suggeriert er sei schlecht und schuldig(!) wenn er - richtigerweise - etwas ablehnt, sich zurückzieht und andere nicht liebt, was seiner natürlichen Empfindung und auch einem gesunden Menschenverstand entspricht.
Sowie zum Licht Dunkel gehört, ist der Gegenpol zur Liebe Ablehnung. Unterscheiden zu können was richtig und falsch ist und sich für das Richtige und gegen das Falsche zu entscheiden bringt den Menschen auf seinen Weg.
Die Akzeptanz der Polaritäten und die Wahl des für sich Geeigneten, macht die Kunst des Lebens aus. Es ist das Wechselspiel zwischen Hell und Dunkel als auch Zu- und Abneigung.
Es wäre tödlich alles zu bejahen (zu "lieben") ebenso wie "Licht" alleine vernichtend wäre.
Aus diesem Grunde lehne ich den LL-Kult ab und halte ihn für völlig überflüssig, ja destruktiv.
Man darf auch ruhig bedenken, daß gerade diverse Gruppierungen die mit "Heil" grüß(t)en oder mit "Friede sei mit Euch" in der Geschichte diejenigen sind/waren, welche die meisten Leute umgebracht haben...
Für so gefährlich halte ich die LLL zwar gewiß (noch) nicht, aber Skepsis bringe ich jedem entgegen, der - aus welchen Gründen auch immer - mir mit Licht und Liebe kommt.
Was wollen all die Licht&Liebe-Beschwörer eigentlich?
Licht wollen oder wünschen sie unentwegt, fragt sich warum? Warum will ein Mensch ausgerechnet Licht? Steht er im Dunkeln oder ist er gar geistig umnachtet?

Die meisten von denen, welche dieses Mantra ständig absondern, wissen wahrscheinlich selbst nicht, was sie damit wollen. In allen Esoterikforen zeigt sich, daß jene meist am wenigsten Ahnung haben von den Dingen, wie sie wirklich sind. Aber vielleicht ist ja dies das Schöne dran, daß es gar nicht echt sein soll, sondern so ein Zugehörigkeitsgefühl zu den (Schein-) "Heiligen" die engelsgleich ihre Mitmenschen mit Licht&Liebe -Sprüchen übergießen.

Ich frage mich jedoch wie weit man eigentlich vom Leben entfernt sein muß, um nicht zu wissen, daß das Leben auf der Erde durch die präzise Verteilung von Licht und Dunkel existiert.
Im Übrigen auch der Mensch. Hat er nicht seine Schlafphasen, gewöhnlich im Dunkel der Nacht so wird er wahnsinnig. Zumindest benötigt die Seele das Dunkel der verschlossenen Augen und die Ruhe, die "Bewußtlosigkeit" des Schlafes um sich zu regenerieren.
Die Seele, das weibliche Element Wasser, als auch die Materie, das ebenfalls weibliche Element Erde gehören beide dem "dunklen" Yin Prinzip an. Die Verneinung und Negierung des Dunkel bedeutet somit wieder mal (wie auch in allen Weltreligionen) die Elemenierung und Verdammung des weiblichen ruhigen, passiven Prinzips, das die Welt so dringend nötig hätte, in ihrem männlich dominaten Überfluß von Energie und Bewegung. (siehe dazu auch meinen Blog "das verlorene Weibliche")
So und da packen wir nun noch das Licht mit hinzu, damits noch krasser wird - und der Wahn, das Chaos auch im Esoterischen gelebt wird. Aber es würde ja an Wunder grenzen, wenn die Neurosen unserer Zeit nicht auch da auftauchen würden.

Das Dunkel, von manchen als das Unbekannte, das Unbewußte definiert, ist der Urgrund allen Seins, dies zu verdrängen ist eigentlich das Übelste was ein (spiritueller) Mensch tun kann.
Nichts gegen "Erleuchtung" - aber dazu würde eben genau diese Erkenntnis gehören, daß Dunkel zum Licht gehört, ja daß es die Seele selbst ist, das Wirken des Göttlichen wenn man so will. Unser Leben wird bestimmt vom Unbewußten und bingt erst das hervor, was wir im günstigsten Fall nach Eintritt in Raum und Zeit, wahrnehmen und geistig benennen können.
Besonders unangenehm fallen diese "Licht&Liebe"-Leute (LLL) häufig dadurch auf, daß sie trotz aller vermeintlicher Liebe - oder dem was sie darunter verstehen - andere respektlos und herablassend zu bekehren versuchen, daß ihre These das Heil der Welt sei. Ja, es drängt sich der Verdacht auf, daß sie mit dem Zauberspruch "Licht und Liebe" sich nicht nur in das Lager der Braven hineinzaubern könnten, sondern geradezu verklärt und begnadet erscheinen wollen, um dann vom Thron ihrer eingebildeten Erhabenheit aus, den amen Unwissenden aus reiner Herzensgüte Belehrungen und Ermahnungen zukommen zulassen.
Auch der Begriff "Liebe" wird kaum irgendwo öfter mißbraucht und in seiner Bedeutung verdreht wie man es gerade haben will, als in der Esoterikszene - die Erotikszene mag ihn vielleicht ähnlich oft für ihre Zwecke einspannen.
Wie oft liest man in Foren sinngemäß: "Du mußt Dich, jeden und alles lieben - dann wird alles supergut" o.ä.

Man kann vielleicht sich selbst akzeptieren und anderen höflich gegenübertreten, aber man kann nicht willentlich lieben. Genausowenig wie man z.B. willentlich Hunger haben kann oder nicht.
Liebe ist ein emotionaler Zustand von Harmonie, der entsteht, wenn man in der Begegnung die eigenen Anlagen findet. Diese Harmonie ist entweder da oder sie ist nicht da.
So zu tun, als würde alles was einem begegnet helle Begeisterung auslösen ist schlichtweg gelogen und blanke Heuchelei. Nachdem die LLL aber anscheinend schon die Seele verneinen (das Dunkle, Unbewußte) wundert es mich nicht, wenn sie gar nicht unterscheiden können zwischen Symphatie und Antipathie.
Sollten sie nun gar nicht Liebe gemeint haben, sondern vielleicht Wohlwollen und Freundlichkeit, dann sollten sie genau die Worte benutzen, die das beschreiben.
Ja, man könnte meinen, daß es doch was Nettes sei, anderen "Liebe" zu wünschen, aber ich krieg das Gefühl nicht los, daß es diese salbungsvolle, falsche Nettigkeit sein soll, mit dem sie jeden überschütten - wie rosa klebriger Zuckerguß.
Es ist natürlich auch fuchtbar schwer für normale Menschen diesen scheinbar doch so "positiven" Begriffen zu widersprechen, man kommt sich ja vor wie ein Ketzer, wenn einen doch ein sehr ungutes Gefühl beschleicht, wenn einem LLL mit ihrer meist fantischen Leidenschaft ihr Motto um die Ohren hauen.
Da also dieser These, oder diesem Slogan jegliche vernünftige Grundlage fehlt und er geradezu ein Musterbeispiel für esoterischen "Extremismus" darstellt, kann er niemals Harmonie hervorrufen oder fördern. Das Gegenteil ist der Fall.
Man könnte vielleicht auch sagen: Ist doch ganz harmlos, sie meinen es doch gut. Nach jahrelanger Erfahrung in verschiedenen Foren und meiner Arbeit in der ich sehr viel mit diesen Menschen zu tun hatte muß ich feststellen, daß sie mehr Schaden anrichten als sie Gutes tun, denn jedem wird suggeriert er sei schlecht und schuldig(!) wenn er - richtigerweise - etwas ablehnt, sich zurückzieht und andere nicht liebt, was seiner natürlichen Empfindung und auch einem gesunden Menschenverstand entspricht.
Sowie zum Licht Dunkel gehört, ist der Gegenpol zur Liebe Ablehnung. Unterscheiden zu können was richtig und falsch ist und sich für das Richtige und gegen das Falsche zu entscheiden bringt den Menschen auf seinen Weg.
Die Akzeptanz der Polaritäten und die Wahl des für sich Geeigneten, macht die Kunst des Lebens aus. Es ist das Wechselspiel zwischen Hell und Dunkel als auch Zu- und Abneigung.
Es wäre tödlich alles zu bejahen (zu "lieben") ebenso wie "Licht" alleine vernichtend wäre.
Aus diesem Grunde lehne ich den LL-Kult ab und halte ihn für völlig überflüssig, ja destruktiv.
Man darf auch ruhig bedenken, daß gerade diverse Gruppierungen die mit "Heil" grüß(t)en oder mit "Friede sei mit Euch" in der Geschichte diejenigen sind/waren, welche die meisten Leute umgebracht haben...
Für so gefährlich halte ich die LLL zwar gewiß (noch) nicht, aber Skepsis bringe ich jedem entgegen, der - aus welchen Gründen auch immer - mir mit Licht und Liebe kommt.











