Hallo Tonkabohne - welchen Wunsch zauberst Dir denn herbei?
Das mit dem Aura-Malen, das kam mir mal so, als ich meine Kusine betrachtete. Ihre Aura war so schön, daß ich sie fragte, ob ich sie malen dürfe ... naja. Dabei hab ich dann schon gemerkt, daß das nicht immer so einfach ist. Wegen der ständig ineinandergleitenden verschiedensten Schichten. Auch das mit den Entfernungen und Maßstäben haut nie wirklich hin.
Ausserdem gibts da Farben, die sind kaum mit unseren Farben hier widerzugeben. Eine zB. die ist so dunkel wie ein Sternenhimmel, wirkt manchmal schwarz, manchmal mehr grün, und ändert sich ständig! In ihr sprühen verschiedenfärbige Funken hervor wie bei einem Feuerwerkchen.
Ich weiß nicht, was es mit dieser Farbe auf sich hat, hab sie aber schon mehrmals in Auren gesehn. Sie fasziniert mich immer wieder. - Zumindest so lange, bis ich vor der Tatsache stehe, sie jetzt auf Papier bringen zu sollen *gg
Leider werden die Bilder nie auch nur annähernd so schön wie das ganze Spektakel in Live :-) Kann oft nur so Grundstrukturen in 2d darstellen.
Ausserdem sind sie immer auch von meinem momentanen Betrachtungswinkel geprägt.
Wie lange so ein Bild braucht, hängt davon ab, was ich sehe.
Auf Papier mit Aquarell und Stiften gehts auch schon mal innerhalb von 3-5 Stunden. Mit Öl kanns drei Wochen auch brauchen. Zur Zeit mal ich neu mit Acryl und damit gehts wirklich sehr gut.
Auch für mich sind die Auren immer Momentaufnahme. Manche Dinge, die flüchtigsten, versuche ich oft wegzu"schieben", um dauerhaftere Grundformen zu erwischen. Sie weisen dann auf verschiedene Grundmuster des Menschen hin. - Aber selbst diese wirken ja niemals immer gleich im Vordergrund.
Es kommt auch vor, daß Menschen mir mit bestimmten Fragen entgegenkommen, zB. fragen sie nach
Chakren, nach bestimmten Beziehungen oder sonstig Interessantem. - In solchem Fall fällt das Bild dann immer anders aus, als es sonst ausfallen würde, weil ich dann speziell vielleicht das 5.
Chakra genauer anschaue oder Energiefelder zur Umwelt hin.
zB. fragte mich eine Frau mal, was mit ihrem Halschakra lossei. Und ich zeichnete ihr so ein "abgerissenes Band" dazu, das dort rumzuhängen schien. Erschrocken rief sie gleich "Oh, wird doch nicht noch das Seil da sein!?". Und sie erzählte mir daß sie sich vor Zeiten lange mit dem Gedanken gespielt hatte, sich zu erhängen. Sie machte das Ding sofort energetisch selbst weg, weil sie damit abgeschlossen hatte. Ich sah es auch nie wieder. - Bei so einem Bild wird aber auch klar, wie relativ so ein Aurabildnis sein kann. - War es reell in der Aura zu sehn? War es eine Vision? Ist ein Unterschied zwischen beidem ??
Oder einer fragte mich mal, warum er Gefühle nicht wahrnehmen konnte. - Da sah ich dann, wie das ein Pakt vor einigen Leben war, woran er selbst beteiligt war. Drei Wesen standen dort einst - und immer noch Wache, damit dieser Pakt aufrecht erhalten werden konnte. - Als ich ihm das sagte, wusste er sofort, wer diese drei Menschen im heutigen Leben waren und konnte sich erinnern. Das war für mich spannend, weil es mir erst etwas weit hergeholt schien. Das Bild wurd allerdings ein sehr seltsames - hast Du schonmal mehrere Leben in ein Bild malen müssen?? ;-)
Was ich mit der Zeit in den Nachbesprechungen der Bilder herausgefunden habe, hängt der untere Part sehr oft mit Verwurzelung-Herkunftsfamilie-Vergangenheit zusammen. Und weit ober den "irdischen Energiekörpern" sind sehr oft starke Kraftquellen wie Sonnen und Sterne zu sehn. Ich nehme an, dies sind höhere Chakren = höhere Bewußtseinsebenen. Manchmal stellen sie sich mehr als Wesen dar, dann wieder einfach als Quellen.
Andererseits hatte ich mal einen wunderschön filigranen solchen Stern oberhalb gesehn. Schwer zu malen ;-) - Und dieser Mensch behauptete er stamme vom Planeten R. (hatte den Namen vorher nie gehört).
Eines Tages sah ich einen selben solchen Stern bei einem Menschen, und der erzählte mir prompt auch spontan, er stamme vom Planeten R. - Das erstaunte mich doch ziemlich. - Wer weiß, womit das alles zusammenhängt!? Und daher bin ich auch extrem vorsichtig beim Deuten.
Weil es immer ganz verschiedene Draufsichten gibt, die alle gleichzeitig treffend sein können.
Das könnten dann wiederum auch Dinge sein, die länger als nur einen Moment währen. Sie stellen sich oft Monate später immer noch so dar. Auch vielleicht Jahre später. - Dennoch kanns sein, daß das mal nicht so stark wirkt, daß es weniger oder nicht auffällt.
Alles so vielschichtig, wandelbar und abwechslungsreich wie das Leben selbst.
Aus welchem Grund interessierst Du Dich für die Auren? Fühlst Du sie, siehst Du sie mehr?
Ich wollte sie ursprünglich dazu nutzen, um rausfinden zu können, woher körperliche Probleme resultieren könnten. - Aber das haut nicht so hin, wie ich gern gehabt hätte :-)
Lieben Gruß Dir
Sternwesen