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09.10.2010, 19:13
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 28.02.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 67
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Extreme Abgrenzungsprobleme
Ich habe eine Frage an die Astrologen und Astrologinnen dieses Forums, denn ich sehe keine andere Möglichkeit mehr. Ich habe selbst probiert meine „Problematik“ zu entschlüsseln, aber ich bin dazu nicht in der Lage. Seit einem halben Jahr trage ich mich mit enormen Abgrenzungsproblemen zu meiner mittelbaren und unmittelbaren Umwelt herum, die ich in der Form nicht kannte. So langsam aber sicher geht das an meine Substanz und ich weiß nicht wie ich mich soweit schützen kann, damit ich nicht selbst erliege. Gibt es für meine folgende Darstellung eine astrologische Begründung? Ich wäre unheimlich dankbar, wenn ich einen Anhaltspunkt bekäme, der mir etwas in die Hand gibt, um zu verstehen und um mich zukünftig wieder besser schützen zu können.
Ich bin mir sicher, es begann etwa mit Frühlingseintritt dieses Jahres, dass ich so durchlässig wurde wie glasklares Meereswasser. Es klingt vielleicht etwas befremdlich, aber ich bemerke seit März/April, dass mir jegliche Abgrenzung zur Umwelt fehlt. Überall sehe und und fühle und empfange ich den Schmerz, der in Menschen tief verwurzelt ist. Ich entsinne mich der ersten glasigen Augen, die mich in Bus, Bahn und auf der Straße magnetisierten und mich völlig vereinnahmten, mich mit so viel Schmerz konfrontierten, dass ich es kaum aushielt. Ich komme überhaupt nicht damit klar, dass mir jegliche Abgrenzung zu fehlen scheint. Ich erinnere mich an die verquollenen Augen der dunkelhaarigen Frau im Bus, die sich nicht mehr kontrollieren konnte, aus deren Augen Tränen liefen und liefen, einfach immer weiterliefen und sie nicht einmal schluchzte, nur mit dem durchtränkten Taschentuch an den Sonnenbrillengläsern probierte zu trocknen, was nicht aufhören wollte. Sie weinte einfach vor sich hin. Es verzog sich nicht einmal ihr Mund beim Weinen. Keiner schien es zu bemerken, aber mir ging es durch und durch. Es war geradeso, als ginge dieser Schmerz einmal durch meinen kompletten Körper. Ich musste erst einmal kräftig durchatmen, um mir die Tränen zu unterdrücken, die mir augenblicklich in die Augen schossen. Als ich den Sohn meiner Schwester vom Bus abholte, mit dem er von der Klassenfahrt kam, fing ich an zu heulen, als er ausstieg und ich den ersten Blick in seine Augen erhaschen konnte. Ich sah all den Schmerz in seinen Augen, den er in seinem Leben noch erleben wird. Und das sind nur zwei Beispiele von wahnsinnig vielen. Die Krönung erlebte ich dann vor genau drei Wochen. Ich brachte einen Menschen, der mir unheimlich nahe steht, in die Notaufnahme der Psychatrie. Ich konnte jeden Millimeter der Seelenlage fühlen, diese durchzog mein ganzes Dasein. Ich konnte dennoch Kraft geben, ich konnte Vertrauen spenden, ich konnte mich emotional halten...bis ich diesem Menschen gut aufgehoben wusste und das Krankenhauszimmer verließ. Das ist wohl einer der nachhaltigsten Momente meines Lebens und es verbleibt eine Sequenz, die ich nie mehr vergessen werde, eine Spur, die sich so tief in mich eingefressen hat, dass bei jedem Aufflackern Tränen in meine Augen schießen, die mir regelrecht das Herz zerreißen. Es dauerte genau zwei Wochen, bis ich mich emotional etwas erholt hatte. Als diese zwei Wochen vorüber waren, konnte ich phasenweise aufhören zu weinen, konnte wieder schlafen und meine körperlichen Symptome wie Haarausfall, hoher Puls und Abgeschlagenheit, völlige Erschöpfung lösten sich wieder etwas. Aber ich bin immer noch sehr erschöpft und angegriffen. Zudem kollabiert mein ganzes Umfeld: Sinnkrisen, Berufskrisen, Beziehungskrisen oder alles zusammen. Ich brauche meine Abgrenzungsfähigkeit zurück.
Berlin, 09.12.1971, 14:55 Uhr
Herzlichen Dank fürs Lesen.
Simone
Geändert von Delinquentin (09.10.2010 um 19:18 Uhr)
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09.10.2010, 19:32
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Ich weiß von vielen Menschen denen es ähnlich geht.
Ein "Abgrenzungsmittel" gibt es nicht.
Magischer Schutz ist so gut wie ausgeschlossen.
Da hilft nur kompletter Rückzug und Kontakte mit allem unnötigen meiden.
LG
Pfadfinder
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09.10.2010, 19:46
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #3 (permalink)
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Weltenwandlerin
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.02.2010
Ort: Hamburg
Alter: 31
Beiträge: 161
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Das nennt sich Empathie und ich kenne es gut. Kein astrologischer, aber ein praktischer Gedanke:
das Ganze hat meiner Erkenntnis nach mit Konzentration und der Einnahme von eigenem Raum zu tun. Wenn ich bei mir und in mir selbst konzentriert bin, fühle ich mich selbst, statt dass ich vom Außen überschwemmt werde.
Bin ich aber verstreut im Außen, verliere ich mich selbst und werde überflutet mit Fremdenergien.
Auch wenn es auf den ersten Blick paradox scheint, war mein Ansatz also, selbst im Hier und Jetzt präsenter zu werden, statt die Flucht anzutreten, weil mir alles zuviel wird. Erdung hilft dabei ebenfalls. Ich habe in solchen Phasen den schwarzen Turmalin zu schätzen gelernt, weil er erdet und mich in meinem Körper verankert, und Amethyst zur Konzentration.
Vllt hilft Dir das ja... lG
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09.10.2010, 20:56
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #4 (permalink)
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...gerne Mensch...
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.10.2010
Ort: Oberhausen
Alter: 39
Beiträge: 645
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Das ist schon ein gutes Zeichen wenn Du erkennst woher das kommt.
Sich in hier und jetzt wiederbringen... Meditation und einfach nachdem man soviel Kontakt zur aussenwelt hatte sich einfach Zeit gönnen für sich und Entspannen...
Ausserdem einfach Fäden gedanklich durchschneiden zu diese Begegnungen...und Morgens eine Gedankliche Hülle oder Schutzmantel anziehen.
Turmalin ist auch ein Stein was beschützt in so eine Phase.
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09.10.2010, 21:43
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Ort: Im Dorf
Beiträge: 1.167
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Hallo Delliquentin
Du musst noch Deinen Geburtsort angeben. Es könnte sich um einen Neptun-Transit handeln.....
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09.10.2010, 21:58
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #6 (permalink)
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सच्चिदानन्द
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.05.2007
Ort: नन्दन
Alter: 36
Beiträge: 4.502
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*schmunzel*Berlin...steht unten
ich hab auch gleich an Neptun gedacht
l.gr.
fjörgyn
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09.10.2010, 22:09
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #7 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 28.02.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 67
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Liebe ARTEMISS, Fjörgyn hat ganz recht, mein Geburtsort ist Berlin. Die Anordnung hat vermutlich für Verwirrung gesorgt.
Herzlichen Gruß hierzu erst einmal.
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09.10.2010, 22:17
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Extreme Abgrenzungsprobleme Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 28.02.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 67
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Zitat:
Zitat von Pfadfinder
Ich weiß von vielen Menschen denen es ähnlich geht.
Ein "Abgrenzungsmittel" gibt es nicht.
Magischer Schutz ist so gut wie ausgeschlossen.
Da hilft nur kompletter Rückzug und Kontakte mit allem unnötigen meiden.
LG
Pfadfinder
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Lieber Pfadfinden!
Vielen Dank für deine Antwort. Es mag sein, dass es kein magisches Mittelchen gibt. Das ist mir, glaube ich, einigermaßen klar. Mir geht es vielmehr darum, dass ich die Dynamik, die dahinter steckt, nicht verstehe. Ich bin immer viel für meine Liebsten und Engsten da. Das ist schon immer so in meinem Leben gewesen. Ich hatte aber noch nie solche Abgrenzungsprobleme, obwohl ich schon einige Menschen begleitet habe durch Zeiten, die sehr schmerzlich sind, war aber zu anderen Zeiten dazu in der Lage, eine minimale Distanz aufrecht zu erhalten, um nicht (mit) in den Sog zu geraten. Rückzug und Abstand sind nicht die richtigen Mittel für mich. Ich kann gerade mein engstes Umfeld nicht allein lassen. Das geht überhaupt nicht. Für zwei Menschen bin ich zur Zeit der einzige Rückhalt, den sie haben. Ich möchte das auch gar nicht. Es geht einzig um den fehlenden "Schutzpanzer".
Lieben Gruß
Geändert von Delinquentin (09.10.2010 um 22:18 Uhr)
Grund: Satzgewusel
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