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Zitat von *Anni
Halli Hallo!
ich hätte eine kurze und für die Profis unter euch vllt auch etwas dumme Frage.. Aber ich bin ABSOLUTER Neuling in der Astrologie und kenne mich noch nicht wirklich aus....
Ich habe im Okt. einen Transit Saturn Quadrat Neptun. Der ist sehr sehr kurz, ich habe allerdings keine genauen Angaben über die genaue Länge. Ich habe die Dauer nur anhand einer Graphik herausgefunden.
Leider habe ich nun eher negatives über diesen Transit gelesen. Bewirkt dieser Tranist dann (wegen der kurzen Dauer) ein schlimmes Ereignis/eine schlimme Situation? (also im Gegensatz zu einer längeren schlechten Phase?)
Ich muss sagen, dass ich mir im Moment etwas sorgen mache. Oder interpretiere ich das jetzt völlig falsch??
Wäre echt toll, wenn ihr mir etwas Nachhilfe geben könntet
Danke schönmal
Schöne Grüße
Anni
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Hallo Anni
kurze Antwort auf die kurze Frage: NEIN! Transite bewirken keine schlimmen Ereignisse.
Planeten machen nichts, sie zeigen Zeitstimmungen an. In Form der Transite wird die individuelle Zeitstimmung in Übereinstimmung mit dem jeweiligen Radixhoroskop abgelesen. Um dann evtl. Aussagen über die individuelle Zeitstimmung treffen zu können, muss erst einmal das Radixhoroskop gelesen werden. Die Transite stellen in Bezug auf dieses Wachstumsherausforderungen dar. Wie diese im individuellen Fall wirken kommt ganz darauf an, wie jemand mit dem, was er mitbekommen hat und dem, was aktuell dazu kommt umzugehen vermag.
Wenn du auf die Aussagen der Astrologie als Wegweiser zurückgreifen möchtest, dann wäre es unumgänglich, dich zunächst intensiv mit deinem Geburtshoroskop zu beschäftigen. Wie onamashiva es in ähnlicher Form auch schon zum Ausdruck gebracht hat.
Die Beschäftigung mit Transiten ohne Hintergrundwissen ist deshalb nicht anzuraten, weil es so was wie einen "self-fulfilling prophecy-Effekt" gibt. Da bedeutet, wenn du aus einem Horoskop heraus zu lesen meinst, dass etwas Schlimmes passiert, dann heißt es nicht, dass irgendwelche Planeten das zu verantworten haben, weil sie dich entsprechend bestrahlen (solche kausalen Zusammenhänge gibt es nicht). Vielmehr könnte es so kommen, dass du dich geistig so sehr auf Katastrophe einstellst, dass alles was passiert als Anzeichen einer solchen gedeutet wird und du durch die intensiven Gedanken daran das herbei denkst, was du befürchtest. Wenn ich den ganzen Tag damit rechne, dass ich Pech haben werde, weil ich einen Münzwurf vom Vortag so deute, dann wird sich mit Sicherheit etwas finden, das sich entsprechend interpretieren lässt.
Die Angst vor Veränderung liegt in der Natur des Menschen und nur zu gern würden wir vorhersehen können was kommt; damit wir uns nicht so unvorbereitet vom Schicksal überrumpelt fühlen. Dabei ist es letztlich besser ahnungslos unvorbereitet vor einer Situation zu stehen, als sich Wochen und Monate zuvor auf eine nicht genau definierbare Krise einzustimmen und somit die Geisteskraft bereits in Vorfeld zu schwächen.
LG
hsh