Also, derzeit bin ich wieder auf Bewerbungs-Tour und die letzten 6 Jahren waren auch recht verkorkst. Längere Arbeitslosigkeit, befristete Stelle, krankgeschrieben, Praktikum, 2-Euro-Job und zuletzt Weiterbildung im Logistikbereich. Wie gesagt geht es in Sachen Bewerbungen schleppend voran, seit ich fertig bin mit einem Noten-Durchschnitt von 1,5. Auf Zeitungsanzeigen zu bewerben ist viel zu wenig. Und die Zeitarbeitsfirmen habe ich gemieden, weil deren Ausschreibungen oft zu schwammig und oft zu hören ist, das diese Ausbeuter sind und Hungerlöhne zahlen. Dann habe ich Angst den Rest meines Lebens einem schlecht bezahlten Helferjob nach gehen zu müssen. Welche Partnerin möchte auf Dauer so einen Verlierer. Dabei musste ich mich schon jung von der Sonderschule zur mittleren Reife hoch-arbeiten. Ich bin in meinem Wohnort in dem ich seit Anfang lebe, eher ein Außenseiter(und auch meine Mutter, die durch meinen Vater hier her gekommen ist)
Ich war in der Zeit von 11 - 16 Jahren auf einer Tagesschule die einem Jugendheim angehörte.
Auch bin ich nicht von Beruf Reicher Sohn oder Haus-und-Felder-Erbe
Mein Vater war ein Produktionsarbeiter und meine Mutter Hausfrau und Reinigungskraft. Mein Vater ist vor 6 Jahren gestorben und ich teile mit meiner Mutter die Wohnung(und NEIN ich bin kein Muttersöhnchen) und nein ich wohne nicht noch bei meiner Mutter sondern mit ihr.
Meine Berufsausbildung ist Industriemechaniker. Nur gibt es in den Bereichen in denen ich arbeiten kann und möchte, nur wenig Stellen. Ich war vor 3 Jahren für 10 Wochen in einer Maßnahme zur Überprüfung der Berufstauglichkeit in einem großen Krankenhaus mit Berufsbildungs- und Reha-Zentrum. Dort liess man mich in der Werkstatt arbeiten und hat gerade von Seiten der Fachleute für den beruflichen Bereich, hat man nur wenig mit mir geredet. Bis auf eine Neurologin auf der Station auf der ich untergebracht war, aber die konnte oder wollte den Berufs-Experten nicht in deren Empfehlung herein reden. Die Empfehlung war dort ein Jahr lang an einer Reha-Maßnahme teil zu nehmen. Ich habe in der Zeit nach der Entlassung auch drüber nachgedacht und die Arbeitsmöglichkeiten die es in dieser Werkstatt gibt und was sie mir für die berufliche Weiterentwicklung bringen. Aber ich konnte mein Unwohlsein gegenüber dieser Empfehlung nicht loswerden und dachte wieder an meinen ursprünglichen Plan über Arbeitserprobung in einem Betrieb und zusätzlichen Lehrgang in einer Weiterbildungswerkstatt in meiner Gegend.
So gut das Klima auf der Station und die Umgebung schön war. Diese Tage waren ein Trauma(Ende Mai-Anfang Juni 2004). Mir kamen die Leute in dieser Berufs-Reha-Abteilung wie Scharfrichter vor. Ich war in den Tagen nach der Entlassung erst mal wie depressiv.
Und dann habe ich mit meinem Integrationsberater einen Alternativplan aufgestellt, der von der Reha-Beraterin des Arbeitsamtes akzeptiert wurde, nur hat der bislang nicht zu einer Daueranstellung geführt. In dem Reha-Zentrum konnte ich irgendwann diesen Metallgeruch der Zerspannungsmaschinen nicht mehr riechen. Ich habe dann vorübergehend bei einer kleinen Firma für Spezial-Landmaschinen gearbeitet in den Bereichen Baugruppenmontage, Lager- und Ersatzteillogistik. Da wurde aber keine unbefristeter Vertrag daraus. Danach habe ich dann ein Praktikum in einem kleinen Betrieb für CNC-Metallbearbeitung gemacht. Die Geschäftsführer waren dann nach kurzer Zeit von mir überzeugt und wollten mir auch eine Stelle mit verschiedenen Tätigkeiten anbieten. Dazu gehörte aber auch die Arbeit an den Automaten. Und da kam es zu einem Zwischenfall(war etwa um den 22.08.05 und während eines rückläufigen Merkurs) der Reparaturkosten an der Maschine nach sich zog. Damit ist dieser Arbeitsbereich der hier regional und auch woanders sehr gefragt ist, jetzt eigentlich für mich erledigt. Da Ich ursprünglich eine kaufmännische Ausbildung machen wollte und zeitweise auch in der Lagerkommissionierung gearbeitet habe, habe ich nach einem 2-Euro-Job in einer Werkstatt für Behinderte, eine 5-Monatige Weiterbildung in der nächsten Großstadt bekommen. Zu der bin ich auch gerne gefahren, weil es mir auch gefallen hat, wieder auf der Schulbank zu sitzen.
Und wenn ich nicht doch wieder in den Beruf als Industriemechaniker zurückkehre, sondern in den Lagerlogistikbereich, dann möchte ich eine Weiterbildung(neben-beruflich) machen. Weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann als einfacher Arbeiter jeden Tag, mich zur Arbeit zu schleppen, am Abend nach Hause, Kühlschrank auf, Kühlschrank zu, Glotze an. Und womöglich noch zum BILD-Leser und Privat-Fernsehschauer(Stichwort Unterschichtenfernsehen, ich weiß, ist vielleicht nicht voll zutreffend) mutiere. Mein Vater war zwar nicht so, aber dass er dann mit nur 59 Jahren gestorben ist, hat mit der Unzufriedenheit seiner letzten Jahre zu tun. Dabei war der noch mit 50 so was von fit. Und daran hat auch der Groll auf "die Herren", aber auch meine ewige Spätzündermetalität beigetragen. Mehr möchte ich hierzu aber bitte nicht schreiben. Und was ist heute? Da gilt man ja nur noch etwas Akademiker oder als Berufssohn. Eigentlich gehöre ich nirgends so richtig hin. Mein Fernstudium zum Maschinenbautechniker habe ich unterbrochen, weil ich nicht weiß in welche Richtung es weiter geht. Und wenn ich eine in der anderen Richtung(also Logistik) machen möchte, habe ich Angst dass es diese nur bei der IHK gibt und die bieten nur einen Kurs für Leute mit normaler Arbeitszeit an. Und was wenn ich eine Stelle mit Früh- und Spätschicht bekomme? Ich muss etwas weitermachen. Was nützt es mir im realen Leben, wenn ich so eine gute Allgemeinbildung habe, aber beruflich und sozial höchstens untere Mittelschicht bin. Über kurz oder lang wird jede zukünftige Partnerin wieder abhauen, weil nichts zu bieten habe. Und das es mir materiell einigermaßen gut geht, habe ich nur meinem "Geiz"(neudeutsch: Angstsparen) zu verdanken. Ob es mir nützt, dass ich für mein Alter jünger wirke.
Jetzt zu den Astrologischen Daten und Fragen:
Geburtsdatum: 26.09.1969 in Bühl/Baden um 8:50 Uhr
Da ich bereits auf ***Kommerzieller Link entfernt*** einmal meine Daten berechnen ließ habe ich doch ein paar Fragen:
Ist der rückläufige Merkur in meinem Horoskop wirklich ein Verhängnis für mich?
Was mache ich wenn ich ausgerechnet während des nächstens rückläufigen Merkurs ein Stellenangebot bekomme, oder wie vermeide ich das Schlimmste?
Woran liegt es das ich so geteilt bin(zwischen Technischen und Kaufmännischen Berufen, zwischen den einfachen Leuten und den Bildungsbürgern u.a.)
Woher kommt meine große Angst vor Armut und von anderen keine gesellschaftliche Anerkennung?(Saturn im Stier?)
Das ich im realen Leben "hinterherhinke" und jüngere Partnerinnen(10 - 15 Jahre jünger) bevorzuge und die "Spießer" meines Alters suspekt sind?
Und dann bin ich auf einmal doch wieder so "spießig"(Venus in Jungfrau, Mars in Steinbock?
Und offensichtlich habe ich auch ein Sonne-Mars-Quadrat. Was kann das bedeuten?
Ich war 2003 eine Zeitlang recht Hypochondrisch. Angst vor schweren Krankheiten.
Was kann man aus meinem Horoskop für meine berufliche Veranlagung herauslesen? Vielleicht kann ich wegen des rückläufigen Merkurs nicht rund um die Uhr Leistung bringen, aber muss man deshalb auf eine gesicherte berufliche Laufbahn verzichten?(Ist jetzt vielleicht etwas übertrieben)
Ich bin derzeit noch zu vorsichtig und schiebe Ideen und Aktionen vor mir her, aus Angst vor Misserfolg und Missachtung.