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14.05.2007, 15:44
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie Beitrag #1 (permalink)
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Sternengucker
Registriert seit: 13.09.2006
Ort: BRD/Nordhessen
Beiträge: 652
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie
Als ich vor Jahren mit Astrolgie angefangen habe, war sehr schwer über die klassische Astrologie etwas zu erfahren. Es gab kaum Astrologen die klassisch gearbeitet haben, und alte Bücher waren nicht erschwinglich zu bekommen.
So nach und nach ändert sich das Bild der Astrologie. Es gibt nicht nur die Tendenz immer mehr Himmelskörper in die Deutung einzubezeihen, sondern auch die Tendenz zu den Quelleln zurückzukehren... Das wesentliche an dieser Entwicklung ist, dass die klassische Deutung bestrebt ist immer konkrete Ausagen zu machen, und auch bestrebt genaue Frage zu beantworten. Es ist ereignisorientiert, klar und sagt auch wirklich was Sache ist.
Auch die Frageastrologie wird mehr und mehr belebt und das ist ein echtes Gewinn. Es ist damit möglich, (fast) jede Frage konkret zu beantworten. Es ist zwar schwierig (das Problen hier ist genau zu wissen welches Haus und welche Planeten die Frage wiederspigeln?) aber nich unmöglich. Immer mehr Astrologen gibt es, die sich darauf spezialisieren.
Die sog. "Augenblick-Astrologie" ermöglicht dem Astrologen klärend zu wirken, wenn Geburtszeit unbekannt oder sehr ungenau ist. Hier wird das Horoskop auf dem Zeitpunkt der Frage entsellt und gedeutet. Nun ich habe das hier thematisiert, weil hier andauernd eine Art "Sternzeichen - Astrologie" betrieben wird, was an und für sich unsinnig ist. Jeder, der sich mit Astrologie beschäftigt, weiss, dass die sogennaten Sterzeichen nichts aussagen und aus astrologischer Sicht, keine erdische Auswirkungen haben. Das war schon den Astrologen vor gut 3500 jahren bekannt, weil in der klassische Deutung nicht der Tierkreis das Primäre ist, sondern die 7 klassische Planeten.
Es ist mir klar, dass einige "schlaue Astrologiegegner" mich hier angiften werden, weil ich mit der klassiche Astrologie (eigentlich mit Astrologie überhaupt) zu der "geozentrischen Weltbild von Ptolemäus "zurückkehre" und wenn ich die Grundlagen der klassische Astrologie hier thematiesiere (und ich habe das wirkluch vor!) nicht nur gegen "christliche Lehren verstossen werde" sondrn ich auch von "Wohlteter und Übeltätern", von "gut und böse" reden muss --und auch reden werde.
Es tut mir aufrichtig Leid, aber die materielel Welt ist nun mal polar. Es gibt auch ein "Schiksal" (oder Karma) und wir sind diesem oft auch "ausgeliefert". Daneben ist mir auch sehr bewusst, dass Schicksal immer auch Chancen bedeutet, weiterhin auch bewusst, dass wir nicht nur Schiksal, sondrn auch einen freien Willen haben, mindestens mehr oder weniger. Mir scheint es so, dass die Meisten, die auf ihre "freie Wille" so sehr pochen, noch nicht bewusst sind, dass die allermeisten von Uns, nur ca 25% freien Willen, aber 75% Schiksal haben. Das hängt einfach mit dem Struktur unseres Karma zusammen. Esoterik ist nun mal "konsequwent einfach".
Ich habe also vor, nach und nach in Fortsetzungen die Lehrgebäude der klassiche Astrologie hier aufschreiben oder darzustellen. Die klassiche Astrologie weicht in wesentlichen Punkten von der heute praktizierten
"psychologische Astrologie" ab. Es werden nicht nur 7 Planeten benutzt, sondern es muss, bevor gedeutet werden kann, bestimmt werden wie stark oder schwach diese Planeten sind -- und das bedeutet viel arbeit. Ausserdem muss man die Grundlagen sehr gut kennen und ´sicher anwenden können.
Ich selber rätsele heute noch, warum so viele Deutungsregeln der Klassik in vergessenheit geraten sind? Ist es wirkich "zu kompliziert", zu aufwendig? Auf jeden Fall werden die Würden heute nicht mehr benutzt. Auch die Deutung der astrologischen Elemente (= Feuer, Erde, Luft, Wasser) ist wenig hilfreich und bleibt unverständlich, ohne verständnis der "Urqualitäten" (= kalt-warm - trocken - feucht) und damit verbunden ohne die "Säftelehre" . Auch auf die Bedutung dieser Begriffe werde ich eingehen. Noch etwas zu erwähnen halte ich hier sehr wichtig: Ohne minutengenaue Geburtszeit zu kennen ist unmöglich einen richtigen Horoskop zu erstellen. Es muss jeden klar sein, dass aussagen nur dann stimmig sein können, wenn die Geburtszeit genau ist. Es ist möglich Korrektur in keineren Rahmen vorzunehmen, nicht mehr als 15 Minuten +/- (Geburtszeit = erster Atemzug oder wann die Frage gestellt wurde, wann ein Erignis stattgefunden hat?)
Shalom,
Shimon,der Rabbi
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15.05.2007, 12:42
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie Beitrag #2 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.04.2007
Beiträge: 3
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Hallo Shimon,
eine tolle Idee, die klassische Astrologie hier mal zum Thema zu machen. Die Geburtszeit wird aus meiner Sicht aber überbewertet. Ich zweifle sehr daran, dass in den Zeiten, aus denen die klassische Astrologie stammt, überhaupt eine genaue Geburtszeit festgestellt werden konnte.
Es gibt durchaus Möglichkeiten, auch ohne Geburtszeit aus einem Horoskop noch sehr viel zu ersehen. Was hängt von der genauen Uhrzeit ab? Hauptsächlich der Aszendent und die davon abhängende Häusereinteilung, wobei sich die Häuser je nach verwendetem System ohnehin sehr unterscheiden können, und der MC.
Dazu der Mond, der sich innerhalb eines Tages recht weit bewegt. Vom Mond abgesehen verändern sich die Verbindungen (Aspekte, Transite) der Planeten untereinander innerhalb eines Tages kaum, so dass diese schon mit einem engen Orbis erfasst werden.
Das dreifache Häusersystem von Johannes Vehlow kennt neben den Häusern, die vom Aszendeten anhängen, noch die Sonnenhäuser. Hier wird statt des Aszendeten die Sonne als Spitze des 1. Hauses angesehen. Die Spitze eines Hauses ist hier übrigens nicht der Anfang, sondern die Mitte eines Hauses. Je mittiger ein Planet in einem Haus steht, desto stärker wird er. Das erspart die Regel, dass ein Planet, der je nach Belieben 5, 10 oder gar 15 ° vor der nächsten Häuserspitze steht, schon ins nächste Haus zu deuten ist.
Dazu kommen die natürlichen Häuser, die mit den Tierkreiszeichen identisch sind.
Hier kann ein Planet also gleich in drei verschiedenen Häusern stehen. Fällt ein Haus weg, weil die Uhrzeit nicht bekannt oder zu ungenau ist, lassen die übrigen Häuser immer noch eine durchaus tiefgehende Deutung zu. Johannes Vehlow sagte selbst, dass die Sonnenhäuser in ihrer Bedeutung mit den von der Geburtszeit abhängenden Häusern mindestens gleichzusetzen sind.
Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass die Sonnenhäuser stimmiger sind als die von der Uhrzeit abhängenden Häuser. Auch in der heutigen Zeit kann man sich nicht wirklich darauf verlassen, dass die Geburtszeit korrekt ist. Selbst dann nicht, wenn sie von der Geburtsurkunde stammt und mit den gängigen Methoden "korrigiert" wurde. Dazu kommen die verschiedenen Häusersysteme, die (beim Kunden) eher zusätzliche Verwirrung schaffen.
schönen Tag noch
Sternenfrau
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15.05.2007, 13:07
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie Beitrag #3 (permalink)
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Sternengucker
Registriert seit: 13.09.2006
Ort: BRD/Nordhessen
Beiträge: 652
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liebe sternenfrau, du schreibst hier von "sonnenhäuser" --- was sind sonnenhäuser?
die "zeitproblemtik":
ursprünglich haben nur reiche (könige, adelige) die möglichkeit einen hofastrologen zu leisten und zu deser zeiten konnte man natürlich die geburtszeit realativ genau festhalten klassisch wurden die äquale häuser benutzt, ich plädiere heute entweder für placidus oder für regiomontanus, die wenig voneinader abweichen. (äquale häuser benutze ich vorwiegend bei der "karmische deutung")
spätere zeiten etwa im mittelalter wurden korrekturmethoden angewendet und es war wichtig zu korrigieren, weil die genaue zeit oft schwer feststellbar war. das sehe auch so, das heute nicht viel anderrs ist.
ich beschreibe hier die anwendung der klassik vorwiegend in ereignis, - oder in fragehoroskopen und bei diesen horoskopen ist natürlich die genau zeit der frage oder eregniss unerlässlich. bei vielen klassischen astrologen fand ich gedanken darüber dass die planeten im zeichen, oder in ihren natürlichen häusern" nur wenig oder gar nichts spezielles aussagen können weil sie nur ein kosmisches zustand beschreiben. diese meinung bin ich auch. dass manche horoskope "undeutbar" sind (nach den regeln nicht gedeute werden sollen!) kommt meines erachtens daher, dass die zeit irgendwie "nicht genau ist" . auf jeden fall lässt sich ohne häuser keine konkrete aussage machen...nur etwas verschwommenes für ein person feststellen. ich halte horoskope ohne häuser für die frage , - ereignisastrologie völlig ungeiegnet
shalom,
shimon,der rabbi
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15.05.2007, 14:01
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie Beitrag #4 (permalink)
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Sternengucker
Registriert seit: 13.09.2006
Ort: BRD/Nordhessen
Beiträge: 652
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Die 4 Elemnte in der klassische Astrologie
Die Elementenlehre spielte in der klassik, wie auch heute in der "psychologische" Astrologie, eine grosse Rolle, wenn auch sehr unterschiredlich. Heute ist es üblich die 4 Elemnte : Feuer, Erde, Luft und Wasser zu "bewerten" oder auszählen. Der (tropische) Tierkreis wird unter anderem in diese vier Kategorien unterteilt, und wir haben somit je 3 Zeichen für jedes Element. Nun wird es gezählt "wie viel Planeten sind in Feuerelement, wie viele in Erdedelement u. s. w. (Manchmal werden Planeten grundsätzlich gewichtet, mit Zahlenwerten versehen, und so wird zum Beispiel für Stiersonne 10 Punkte für Erde, für Krebsmarsch 3 Punkte für Wasser vergeben.) Allgemein ist es heute üblich Sonne und Mond (= die Lichter) höher zu bewerten als die übrigen Planeten. Durch diese Auswertung oder Auszählung wird eine erste Charakterisierung vorgenommen.
Die klassiche Astrologie ging da viel differenzierter und umsichtiger vor. Schon bei den alten Griechen tauchten die obigen 4 Elemente auf, welche die sichtbare, also die materielle Welt begründen. Hier möchte ich auch auf die Wichtigkeitdes Zahles "4" für die Beschribung der sichtbaren Welt hinweisen: Es waren die Pythagoräer, die die Zahl 4 mit der materillen Welt gleichsetzten. Sie haben auch erkannt, dass die Vierzahl die Natur beherrscht. Die Zahl 4 wurde zum Fundament der Kosmologie, folglich musste auch der Mensch aus diesen 4 Prinzipien beschaffen sein.
Nach der Elementenlehre sind die 4 Elemente immer in Bewegung und bringen so durch ihre Verbindung alle Dinge und Geschöpfe hervor. Diese Verbindung wurde als Kombination, von an sich ewig gleichbleibenden Elementen aufgefasst, das heißt die Elemente transformieren sich nicht ineinander, sondern ihre Verbinbdung ist das was die Materie erschafft.-- Diese alte Lehre schaffte folgendes: Die sichtbare Schöpfung wurde auf einige, wenige Grundprinzipien reduziert. Sie konnte auch, durch den ewigen Kreuslauf die Entstehung und Vergehen der materieleln Welt erklären.
Es war Aristoteles, der diese Elementenlehre zur Blüte brachte und seine "Theorie" (wir sagen heute besser Symbolsystem!) wurde in der klassische Medizin, Charakterkunde und klassische Astrologie eingeführt.
Nach seine Theorie entstehen die Elemnte aus einer einzigen Urstoff: "Prima Materia" genannt. Dieser Urstoff erzeugt "Urqualitäten": Kalt, Warm, Trocken , Feucht, die wiederum die 4 Grundelemente erzeugen. (Ich muss hier leider wegen Zeitmangel die Ausfügrungen Unterbrechen, und werde meine ausführungen später fortsetzen -- sorry für Untebrechung)
Shimon, der Rabbi
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15.05.2007, 20:11
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie Beitrag #5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.04.2007
Beiträge: 3
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Hallo Shimon,
für Fragehoroskope ist die Zeit natürlich wichtig, denn Fragehoroskope werden ja auf den Augenblick der Fragestellung berechnet. Aber auch hier ist der Zeitpunkt eher willkürlich gewählt, indem z.B. der Zeitpukt genommen wird, an dem die Frage dem Astrologen gestellt wird. Das ist aber im seltensten Fall der Zeitpunkt, an dem die Frage tatsächlich "geboren wurde". Meist ist es doch so, dass der Fragende sich schon einige Zeit mit der Frage beschäftigt hat, bevor er sich damit an einen Astrologen wendet. Der Zeitpunkt des ersten Aufkommens der Frage ist damit eigentlich nicht mehr nachvollziehbar. Trotzdem scheint das Deuten von Fragehoroskopen aber zu funktionieren ...
Aber die klassische Astrologie beinhaltet ja nicht nur Fragehoroskope.
Aber zu deiner Frage. Sonnenhäuser sind Häuser, die sich in ihrer Einteilung nicht nach dem Aszendenten, sondern nach der Position der Sonne richten. Steht die Sonne z.B. auf 3° Schütze, dann ist 3° Schütze gleichzeitig die Spitze des 1. Hauses, 3° Steinbock die Spitze des 2. Hauses usw. Davon ausgehend, dass in der Mitte eines Hauses die entsprechende Thematik am stärksten ausgedrückt wird, ist die Spitze hier die Mitte des Hauses. Das erste Haus würde demnach also bei 18° Skorpion beginnen, das 2. Haus bei 18° Schütze. Ein Planet auf 18° Schütze würde also die Themen des 1. und des 2. Hauses ansprechen, aber beide Themen nur schwach beeinflussen.
Bei der Arbeit mit Systemen, die ungleich große Häuser haben, bin ich immer wieder auf Ungereimtheiten gestoßen. In nahezu jeden Horoskop gab es mindestens einen Planeten, der zu dem Haus, in dem er stand, so gar keine Beziehung hatte. Seit ich mit äqualen Häusern arbeite (dem Häusersystem nach Johannes Vehlow) begegnet mir dieses Problem nur noch äußerst selten.
Schönen Abend noch
Sternenfrau
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09.04.2012, 19:47
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie Beitrag #6 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.09.2011
Alter: 50
Beiträge: 77
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Ich weiss, dass ich sterblich bin und ein Eintagsmensch; aber wenn ich den vielverschlungenen Pfaden der Sterne nachgehe, dann weile ich nicht mehr mit den Füssen auf der Erde, sondern am Tische des Zeus selbst labe ich mich mit göttlicher Ambrosia.PtolemäusLGUgefor
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12.04.2012, 13:47
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Das Wiederkommen der klassische Astrologie Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.06.2007
Ort: NRW
Beiträge: 622
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Hallo Shimon,
Zitat:
Zitat von Shimon,der Rabbi
Nun ich habe das hier thematisiert, weil hier andauernd eine Art "Sternzeichen - Astrologie" betrieben wird, was an und für sich unsinnig ist. Jeder, der sich mit Astrologie beschäftigt, weiss, dass die sogennaten Sterzeichen nichts aussagen und aus astrologischer Sicht, keine erdische Auswirkungen haben. Das war schon den Astrologen vor gut 3500 jahren bekannt, weil in der klassische Deutung nicht der Tierkreis das Primäre ist, sondern die 7 klassische Planeten.
Es ist mir klar, dass einige "schlaue Astrologiegegner" mich hier angiften werden, weil ich mit der klassiche Astrologie (eigentlich mit Astrologie überhaupt) zu der "geozentrischen Weltbild von Ptolemäus "zurückkehre" und wenn ich die Grundlagen der klassische Astrologie hier thematiesiere (und ich habe das wirkluch vor!) nicht nur gegen "christliche Lehren verstossen werde" sondrn ich auch von "Wohlteter und Übeltätern", von "gut und böse" reden muss --und auch reden werde.
Es tut mir aufrichtig Leid, aber die materielel Welt ist nun mal polar. Es gibt auch ein "Schiksal" (oder Karma) und wir sind diesem oft auch "ausgeliefert". Daneben ist mir auch sehr bewusst, dass Schicksal immer auch Chancen bedeutet, weiterhin auch bewusst, dass wir nicht nur Schiksal, sondrn auch einen freien Willen haben, mindestens mehr oder weniger. Mir scheint es so, dass die Meisten, die auf ihre "freie Wille" so sehr pochen, noch nicht bewusst sind, dass die allermeisten von Uns, nur ca 25% freien Willen, aber 75% Schiksal haben. Das hängt einfach mit dem Struktur unseres Karma zusammen. Esoterik ist nun mal "konsequwent einfach".
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Na ja vor 3500 Jahren wurden Horoskope allenfalls für Könige berrechnet, das war, bis der PC diese Aufgabe übernommen hat, eine ziemlich aufwendige Angelegenheit.
Es gibt ja nicht nur die Jahrmarktsastrologie und die klassische Astrologe. Dazwischen gibts ja noch eine Menge mehr.
Du bist ein Vertreter der klassischen Richtung? Dann wundert es mich, dass du neben dem Schicksal zumindest ein Stückchen freien Willen gelten lässt.
Wie kann dann aber die klassische Astrologie so konkret sein. Ich halte das für eine astrologische Mär. Konkret könnte Astrologie nur dann sein, wenn wir von A-Z ein Programm abfahren.
Wenn es jedoch einen 25%igen freien Willen gibt, dann kann Astrologie weder konkret sein noch kann sie konkret die Zukunft vorhersagen, denn bei einer Wahlfreiheit gibt es immer mindestens zwei Möglichkeiten.
lg
Gabi
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