Lieber/e silen.tium,
in der klassische
astrologie des altertums und des christlichen mittelalters spielten die temperamente/elemente eine grossse rolle. dadurchch wurden nicht nur charakter (psyche) sondern auch heilerische zusammenhänge und krankhieten erkannt und beschrieben. leider wird dieses wissen um die temperamente in der heutige, psychlogisch geprägte, astrologie nicht/oder "falsch" benützt.
Im altertum und mittelalter wurde die materielle welt als aus 4 "grundstoffen" bestehend gedacht. heute würden wir eher 4 prinzipien zu diesen grundstoffen :
feuer, erde. luft und wasser sagen.
Diese elementenlehre ist im grossen und ganzen aus der naturphilosophie des altertums herforgegangen, die darauf beruhte, dass die elemente aus die vier
unsichtbaren "urqualitäten" hervorgehen und zusammengestzt sind. diese urqalitäten sind als
wärme, kälte, feuchtigkeit und trockenheit bekannt.
wir kenne auch warme, kalte, trockene und feuchte temperament. (das wort entstammt aus der lateinischen sprache und bedeute; temperare = mischen. der name will veranschaulichen, dass in meisten fällen mischungen das temperament bestimmen, aber ein urqualität meistens überwigt und damit bestimmend wirkt.)
grundsätzlich lässt sich sagen, dass
feuer warm und trocken, erde kalt und trocken, luft warm und feucht, wasser kalt und feucht ist.
das
warme temperament bedeutetallgemein schnelligkeit im denken und bewegung. der mensch ist cholerisch und mutig mit schnelem puls ud atmung. die verdauung ist gut und das blut hat ein höheres innere temperatur und daher kommt die gute verdaung und die robuste wiederstandsfähigkeit dieser menschen. die haut fühlt sich warm an, der meinsch neigt zu akuten krankheiten mit fieber. er erhitzt schnell und warme medikamnet bringen
"verschlechterung" der krankheit.
das
kalte temperamentbedeute vor allem mentale langsamkeit, verlangsamte bewegungen, schlechte oder schwache verdauung (neigung zur verstopfung!) und niedrigere bluttemperatur. atmung und puls sind schwach und der mensch hat dünne venen. weisse oder blasse hautfarbe. der mensch ist sehr empfindlich auf kaltes klima, kalte nahrung, kalte medizin.
das
feuchte temperament bedeutet schwerfälligkeit, benommenheit. der mensch hat sanfte haut, schlaffe glieder und kraftlose sehnen und gelenke. er neigt zu säfte überfluss mit viel speichel und/oder schleim und anderen ausscheidungen. erhat auch schlechte verdauung, die krankheiten sind chronisch und die krankheitsbilder schwächer ausgeprägt und schwerer zu definieren. er fühlt sich sanft an und wird durch kaltem wasser oder durch kalte medikamnete geschwächt. alles kalte macht diese menschen stumpf.
das
trockene temperament hat aufgeweckte sinne, fähig lange zu wachen und hat hohe wiederstand und ausdauer. solche menschen sind sehr nachtragend. sehnen und gelnke treten sichtbar hervor. der körper ist hager, hat wenig flüssigkeit es herrscht trockenheit vor. diese menschen sind hart im nemhmen, magern rasch ab und alles feuchte wirklt heilend.
der in der astrologie verwendete
siderische tierkreis wird in elemente eigeteilt (siehe oben) und somit auch in temperamente. im mittelalter verwendete ausdrücke sind cholerich für feuer, phlegmatisch für wasser, sanguinisch für luft und melanchlisch für erde. (die dazugehörige sog. vier körpersäfte sind "gelbe galle", schleim, blut, "schwarze galle").
zum schluss möcht weich noch ausdrücklich darauf hinweisen, dass in der klassische astrologie das temperamet des menschen und seine leibliche konstitution und seelische grundstimmung nur dirch aszendent und mond bestimmt werden. (aus der sicht der klassische astrologie ist die auszählung der planeten im elemnten ein "unfug" und wird nicht angewendet. der heutige. "psychologisch geprägte" astrologie benützt diese auszählung. ich persönlich arbeite vorwiedgend mit der klassische astrologie und bin auch davon überzeugt, dass seine sichtweise sehr einleuchtend ist, wenn wir das wort "element" durch das wort "qualität" ersetzen.)
shalom,
shimon, der rabbi