Hallo Priscilla und Gabi

Zitat:
Zitat von Priscilla
Wenn ich markante Planetenaspekte im Radix entdecke, bekommen sie für mich automatisch eine Zeichenfärbung. Natürlich wird das Zeichen, wo sich der Aspekt befindet auch noch mit einbezogen. Z.B.:
Mond-Pluto = Skorpion Mond
Venus-Neptun = Fische Venus
Mars-Pluto= Skorpion Mars
Venus-Uranus = Wassermann-Venus
Sieht Ihr das auch so?
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Zitat:
Zitat von Gabi
ich machs genau so, aber umgekehrt: ein Mond im Skorpion oder ein Mond in 8 hat für mich Mond-Pluto-Qualität.
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Oha! Das ist eines der Themen, mit denen ich mich seit Anfang meines Interesses für
Astrologie rumschlage und immer noch auf keinen grünen Zweig gekommen bin

Die Sache mit den Prinzipien und Konstellationen. Manche Astrologen bauen fest darauf, andere weniger.
Eine Mond/Pluto Konstellation wäre demnach beispielsweise gegeben bei
Mond im Skorpion
Mond in [8]
Pluto in [4]
IC = Skorpion
Spitze [8] in Krebs
Aspekte zwischen Mond und Pluto etc.
Könnte noch über die Verbindung der Häuserherrscher zueinander fortgesetzt werden, also H v [4] in [8] oder H v [8] in [4]
Rainer Öhlschleger hat ein ganzes Buch zu dem Thema raus gebracht, das ich als Deutungsunterstützung sehr interessant finde. Ja, in der Feinanalyse erschließen sich tatsächlich einige interessante Dinge auf diesem Weg.
Allerdings sehe ich ein wenig die Gefahr, dass man so lange in Radieschen rühren kann, bis sich bei jedem eine bestimmte Konstellation findet. Das kann, meiner Meinung nach unmöglich Sinn der astrologischen Sache sein, wo es doch gerade um die Individualisierung geht.
Darüber hinaus bin ich der Ansicht, dass sich ein (Waage) Mond in [1] anders anfühlt als ein Mond im Widder. Wie heißt es immer so schön: Dass Ganze ist eben doch mehr, als die Summe seiner Teile. Von daher halte ich es auch in der Astrologie für wichtig über das Zerlegen in Einzelaspekte die Person als Ganzes zu übersehen.
Als Brücke zum Einstimmen auf eine bestimmte Energie, finde ich es völlig in Ordnung, wenn man wie du, Priscilla, bei Mond/Pluto Mond im Skorpion assoziiert.
Ich tendiere eigentlich eher dazu, die einzelnen Planeten zu personalisieren und sehe bei der Radixdeutung eine Art Astrodrama vor mir, als dass ich mathematisch Konstellationshäufigkeiten auswerten könnte. Wobei es sicher viele Möglichkeiten Zugang zu einem Radix zu finden gibt. Und ich mir gerne etwas in meinem Radix von Menschen deuten lasse, die eine ganz andere Herangehensweise als ich haben.
Als kleinen Einblick in mein Astrodrama-Vorgehen, nehme ich mal Merkur (Instanz des Interesses an und der Verarbeitung von Informationen). Ein Widder-Merkur wird im Denken nicht langsamer, weil er im Haus [2] des bedächtigen Stieres steht, sondern er wird die Belange des 2. Hauses nach Widderart angehen. Also dieser Mensch wird seinen Verstand primär dafür nutzen rasch etwas eigenes Wertiges zu schaffen – und dabei möglicherweise, nach Widderart, auf halber Strecke sein Pulver bereits verschossen haben. Es stellt sich natürlich bei einem Blick über das weitere Horoskop die Frage, auf welche Zuarbeiter Merkur trifft; aus welchem Blickwinkel (Aspekte) schauen die anderen auf ihn. Findet er Unterstützung, gerät er mit der emotionalen Seite in Konflikt, muss er sich ständig gegenüber inneren Kritikern (Langsamläufern) rechtfertigen?
LG
hsh