wir haben hier schon öfters über die (klassichsche)
astrologie & freie wille diskutiert. nun habe ich etwas dazu gefunden, was ich euch nicht vorenthalten möchte.[Zitate aus dem buch: die klassische astrologie vom rafael gil brand]
die grundannahmane der klassische astrologie:
"1.) das gesamte lehrgebäude der astrologie stützt sich auf die annahme einer grunsätzlichen analogie und sympathie zwischen den himmelskörpern und den irdischen dingen. dabei werden himmelskörper als unvergänglich aufgefasst, während die sublunare welt dem werden und vergehn unterworfen ist." (
es ist mir klar, das wir auch die himmelskörper als "veränderlich ansehen müssen, und es war auch nicht meine absicht zu behaupten, dass die himmelskörper "unveränderlich " wären. dieser punkt ist von mir nur vollständigkeitshalber aufgeführt]
"2." (ist hier unwichtig.)
"3. die konstellation am anfang einer zeit - und dies gilt ebenso für die geburt eines menschen - ist für das schicksal dieser zeit oder leben prägend."
("4. nach der lehre der emanatim, die in de rjüdische kabbala und in der lehre der zehn sephiroth ihre vollendeteste formulierung erfährt, bilden auch die planetarischen sphären hierarchsich geordnete stufungen. viele elemente des astrologischen lehrgebäudes, wie die struktur der tierkreisregebten und die lehre der rezeptionen sind vor diesem hintergrund zu versten.")
"5. nach ansicht der meisten astrologen der antike war die
reinkarnation und letztendlich die
karma-lehre eine selbstverständlichkeit." (nun es ist mir bewusst, dass diese these hier im bort wahrscheinlich nicht zu diskusionen führen wird ... allerdings unter vielen heutigen astologen schon. ich vertrete die meinung, dass die ganze astrologie zum "dummes geschwätz" wird, wenn wir nicht von karma und
wiedergeburt ausgehen...)
"6. für die neoplatonischen philosophen ist zwischen
Vorseheung und
fatalität zu unterscheiden. die gestirne sind zeichen der vorseheung, und erst durch die verstrickung mit der konkreten realität - die ihren eigenen kausalen gesetzmäßigkeiten folgt - wird daraus fatlität. erst durch die
genau kenntnis der "natur der sasche" und ihrer entsprechungen, auf die sich die konstellation bezieht, ist eien voraussage überhaupt möglich, aber auch eiene angemessene, vorbeugende korrektur der bedingungen. der mensch bleibt grundsätzlich frei in seien handeln, auch wenn dieses konsequenzen nach sich zieht, die sich "zur vorgesehene zeit"
schicksalshaft zum ausdruck kommt.
7. der mensch ist in seinen werdegang insoveit an die bewegung der sterne gebunden, als er an der sublunaren welt der elemente teilhat. somit sich die körperliche eigenschaften, konstitution, die daraus ergebende charakterzüge, leidenschaften sowie die lebensbedingunge, in die er geboren und im laufe seines lebens vorfinden wird, astrologisch determiniert. der höhere intellekt ist aber davon frei. deshalb ist vernunft und weisheit - als philosophie, als gnossis oder als offenbarung vertsnden - ist eien notwendige voraussetzung für die eigene emazipation vom schicksal. (!!!)
dadurch wird die möglichkeit der schicksalsvoraussage deutlich eingeshcränkt, aber gleichzeitig die astrologie ein nützliches instrument bei der wahl richtiger entscheidungen.Ich persönlich finde punkt 7 besonders wichtig. wenn wir astrologie so verstehen und benützen, müssen wir weder zwischen "klassische" und "psychologische" astrologie unterscheiden, noch ist die diskussion über determinatin und freie wille notwendig. diese punnkte, besonders 6. und 7. drücken mein astrologisches verständnis am besten aus. deswegen habe ich euch das ganze zittiert.
astrosophie67