Hallo Ihr Interessierten..
ich, tobi (18jahre jung), habe schon eine interessante geschichte hinter mir und würde gerne von euch ein bisschen hilfe bzw anregungen dazu bekommen. natürlich nicht nur im thema
astrologie, aber gerne auch in dem bereich, weil ich momentan an einer wende in meinem leben stehe und eigentlich keine ahnung habe wie es jetzt weiter geht und somit auch nicht wie ich es "schaffen" werde und vor allem wie die zeit nach der wende aussehen wird bzw. kann- doch dazu später mehr, ihr wisst ja noch gar nicht worum es geht und wer ich bin

grob gesagt würde ich gerne von eurer lebenserfahrung profitieren..
also wo fang ich an?! ich erzähle jetzt einfach mal ein bisschen von mir und meinem leben..
ein sehr wichtiger bestandteil in meinem jungen leben war schon immer der sport, vor allem eigentlich extremsport, ich fahre für mein leben gerne (free-)ski, je tiefer und unberührter der schnee, desto besser, das erlebnis mit und in der natur.. ich liebe es! ich bin sehr früh zum ski-sport gekommen und stand dann so mit 10/11jahren vor der entscheidung auf ein ski-gymnasium zu gehen und somit richtig in den alpinen skirennsport einzusteigen, da ich sehr großes talent hatte.. ich der zeit kam meine zweite leidenschaft jedoch immer mehr auf: allgemein gesagt der
radsport, im speziellen mountainbike- downhill und four cross und bmx race.. dieser sportart zuliebe habe ich dann das skiinternat zurückgestellt und habe mich stück für stück mehr meinen rädern zugewidmet und fing dann 2006 an rennen zu fahren und konnte auch einige erfolge wie z.B. den baden-württembergischen meistertitel einfahren

diese erfolge wurden jedoch im jahre 2008 unterbrochen und zwar durch meine psyche..
2008 war ein sehr schweres jahr für mich, ich fasse mal zusammen: meine mutter hatte mehrmals fast ihren zweiten schlaganfall, mein bester freund ist weggezogen, ich hatte gesundheitliche probleme, die mich am sport hinderten(v.a. rückenschmerzen als zeichen meiner psyche an den körper, dass etwas nicht stimmt mit ihr), meine große(ungelebte) liebe ist weggezogen und direkt davor wurde sie dann doch mal ausgelebt

.. mir hat es das herz gebrochen und ihr auch, ich war nach einem sehr guten 12.schuljahr unglücklich mit meinem schüler-dasein und unsicher ob ich das abi überhaupt machen soll.. als antwort auf diese probleme mit mir habe ich dann öfters gekifft(marihuana) und habe schließlich durch eine art überdosis eine drogenpsychose bekommen(sowas geht mehrere tage), was mich dann geschockt hatte und ich mir vorgenommen habe nichts mehr zu rauchen.
zu dem zeitpunkt habe ich schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt mit mir..ich habe mich von mir entfernt gehabt.. hatte das gefühl nicht in meiner mitte zu sein. schließlich kam es dann pünktlich zum schulanfang(mein abijahr, wofür ich mir selbst viel vorgenommen habe und meine sehr gute vorarbeit fortführen wollte. habe mir also selber recht viel druck gemacht) zum kompletten zusammenbruch von mir, meine gedanken haben verrückt gespielt, philosophische fragen hatten mich regelrecht besetzt und ich hatte wirklich das gefühl ich bin durchgeknallt.. das ergebnis eines psychiatertermins ganz klar: psychose!! er erklärte mir, dass ich nun mind ein halbes jahr medikamente nehmen müsste(neuroleptika), das aber schon wieder werden würde.. seine methode war also das symptom zu unterdrücken anstatt die botschaft, die darin liegt zu entschlüsseln und das "fehlende" zu geben, sodass das symptom und auch die krankheit weggeht. naja, das weiß man alles in so einer situation natürlich noch nicht so genau und ist in erster linie hilflos und vertraut dem arzt.. also brav die medikamente genommen: anfangs ganz ok, dann kam die typische gewichtszunahme, schreckliche müdigkeit und ich war komplett verändert meinten meine eltern.
nun natürlich erstmal die frage: wie geht es weiter mit dem abi? der druck wuchs, keiner wusste wielange das dauern würde.. wie würde es voran gehen?! ich entschied dann nach ca 6 wochen überlegen die schule vorerst abzubrechen. das war sehr schwierig für mich, da ich immer ein super schüler war etc.
fortschritte machte mit den medikamenten jedoch kaum und uns wurde nach und nach klar, dass wir den falschen weg gehen.. psychiatrie kam für uns nicht in frage, vor allem für mich nicht.. das wäre für mich selbstabwertung gewesen! dann hätte ich mich wohl aufgegeben..
wir sind dann zu meinem jetzigen therapeuten gekommen: wolfgangkirsch.de, schaut mal drauf.. wäre ein sehr interessanter ansprechpartner für euch: ist
reiki-lehrer, EFT/MET-lehrer, hält seminare über die HUNA-philosophie usw und arbeitet mit schamanistischen methoden, aber auch klassischen "familienaufstellungen" etc. ...also voll und ganz auf "eurer" schiene..
im laufe meiner therapie(ich bin einmal die woche 2h zur therapie dort und dann noch einmal die woche den ganzen tag als art "lebensfreudepraktikum", wo ich bei ihm wohne und von ihm lerne in erster linie.. psychologie, huna-philosophie, all die esoterischen themen und spiritualität) habe ich nun seit ende november ein beachtliches maß an neuem wissen angereichtert und ein komplett anderes weltbild! früher habe ich nur die objektive welt gesehen, heute habe ich all die unerklärlichen dinge und fragen als zentralen teil in meinem weltbild drin.. ich bin zu einem spirituellen menschen geworden, alles hat sich geändert! ich denke ihr wisst was ich meine.. durch meine "psychose/traumwelt" hab ich mich notgedrungen dieser welt widmen müssen, in der ich ja regelrecht fest hing.. was dann als "symptom" bezeichnet wurde.
im laufe der zeit habe ich, wie ihr euch sicher denken könnt,
depressive phasen durchgemacht..bin durch sämtliche tiefen der menschlichen psyche gegangen bis zu suizidgedanken und alles was dazu gehört. alles was mein leben ausgemacht hat ist weggefallen, mein sport, meine schule.. was war ich nun noch - außer krank?! gefolgt ist eine
schwere identitäts- und vor allem selbstwertkrise, in der ich immer noch relativ tief stecke..
ich hatte durch sehr schlechte erfahrungen im kindergarten schon frühzeitig ein
selbstwert- und -akzeptanzproblem "mitbekommen", das sich jedoch immer etwas in grenzen hielt durch meinen großen erfolg im sport und der schule und mich alle immer bewundert haben, für das, was ich tat.. das ist nun alles weggefallen und nun hat mich dieses "problem"(zugleich natürlich neue chance) vollkommen eingeholt..
in der jetzigen zeit habe ich das gefühl mich selbst nicht zu kennen, nicht in meiner mitte zu sein.. ich bin unsicher(un-sicher...weisheit der sprache: mir meiner selbst nicht sicher).. fühle mich getrennt, habe das gefühl körper-geist und seele sind nicht in einklang. das ging soweit, dass mir meine stimme fremd vorkam und ich einfach gar nicht mehr sprechen wollte, weil ich das gefühl hatte ich bin "getrennt von mir" und meine sprache reicht zum beispiel gar nicht aus anderen leute zu erklären, wie ich fühle und was ich erlebe..
ich bin ja ein april-stier, ihr könnt euch vorstellen: ich habe große probleme altes gehen zu lassen und mich auf das neue komplett einzulassen. das ist laut meinem therapeuten aber im moment der einzige weg zur heilung..
ich muss von meinen alten verhaltensweisen, bildern, gedankenmustern und somit auch von meinem leben(dem krankmachenden teil und z.B. dem leistungsdenken im sport etc), das mich dahin geführt hat, wo ich jetzt bin, ablassen und den
jetzigen zustand würdigen und segnen.. die akzeptanz ist der schlüssel zu allem. eine weitere noch höhere macht ist natürlich die dankbarkeit, man denke an reiki und huna-weisheiten..
alles in allem stehe ich momentan vor einer sehr großen wende in meinem leben, das ist natürlich alles sehr gekürzt.. und vor der großen aufgabe zu
meinem ICH zu kommen, mich selbst zu akzeptieren, sogar zu lieben...und zwar mich, und nicht meine sportlichen resultate etc..
vor dieser aufgabe stehe ich und ich habe sie seitdem ich bei meinem thrapeuten bin auch angepackt! doch es dauert, ich sammle erfahrungen, die ich im nachhinein sicher nicht missen will, jetzt aber sehr schmerzhaft sind, jedoch immer wieder neue erkenntnisse bringen..
jede krankheit ist eine chance- ein ausdruck und eine botschaft der seele- ich weiß und bin mir diesem auch bewusst. für mich ist es allerdings trotzdem ein sehr schwerer weg, der schwerste in meinem jungen leben bis jetzt..
wenn ihr wollt schreibt doch einfach ein paar kommentare.. ich hab beobachtet wie interessiert ihr alle aneinander seit und deswegen habe ich mich auch heute abend angemeldet bei euch, weil ich es so schön finde wie ihr alle zusammen halten und jemand neuen empfangt und ihm hilft. nur aus diesem grund habe ich den beitrag überhaupt geschrieben..
vielleicht könnt ihr mir auch aus der astrologischen sicht etwas sagen.. ob sich in nächster zeit etwas wendet oder ähnliches.. (ich stehe halt da bzw. stecke trotz therapie ziemlich fest und weiß nicht weiter)
ich
danke euch allen schonmal.. natürlich auch fürs lesen.. wenn ihr hier angekommen seit habt ihr allen grund dazu

unglaublich wie ihr euch aus menschlichem mitgefühl die zeit genommen habt, danke

ich wünsche euch allen in liebe einen schönen tag/ morgen/ nacht/ was auch immer..
es grüßt euch, der tobi