Die Arbeitsweise der klassiche
Astrologie unterscheidet sich grundlegend von den späteren, "psychlogischen" Schulen. Viele dieser späteren Richtungen gehen auf Betrachtungen von Thomas Ring zurück, und er selber nannte "seine" Astrologie die "rewidierte Klassik". Diese revidieret Klassik führte dazu, dass viele alte Techniken des klassische Astrologie in Vergessenheit geraten sind und das konkrete Aussagen unter psychologisch arbeitenden Astrologen mehr und mehr auch verpönt wurden.
Das ist aus meiner Sicht sehr bedauerlich. Vielfach werden von Ratsuchneden ganz konkrete Fragen gestellt, die konkret beantwortet werden wollen. Somit ist die klassische Deutung eines Geburtshoroskops in manchen Fällen unerlässlich.
Ganz besonders die sog. Frage, - oder Stundenastrologie bedient sich klassischen Techniken.
Es muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass die klassische Astrologie nur 7 Planeten kennt und verwendet: Sonne, Mond, Merkur Venus, Mars, Jupiter und Saturn. (Nach meiner Erfahrungen in der Deutung sind diese 7 Planeten in vielen Fällen ausreichend. Viele Menschen Leben nicht mit den "geistigen" Planeten: Uranus, Neptun und Pluto, sondern vielfach "erleiden" sie eher diesen Planeten.)
Viele diesen alten Technken finden wir in das Buch: "Klassische Horoskopdeutung" von Erik van Slooten, erschienen in Chiron Verlag. Es ist ein
empfelenswertes Buch für alle die sich in die Denkweise der klassische Astrologie eingeführt werden wollen.
Aus diesem Buch möchte ich hier einiges auszugsweise wiedergeben:
"Die essentielle Würden.
Die essentielle Würden besziehen sich auf die Zeichenpositionen der Planeten und sind wesentliche Bausteine der klassiche Astrologie. Sie Legen dem System der Dispositoren und Rezeptionen zugrunde und beeinflussen auch die Aspektdeutung." ...
... "Würde hat ein Planet, wenn er in einem seiner
Domizile oder in seiner
Erhühung steht". ( Hr. van Slooten geht in seinem Buch nur auf den wichtigsten essentiellen und aktidentellen Würden ein, und empfielt als weterführende Litheratur das Buch "Lehrbuch der klassische Astrologie" von Rafal Gil Brand. Einfügung von mir.) ...
..."Die beiden Lichter, Sonne und Mond haben jeweils in Löwe und Krebs ihre Domizile, während Merkur, Venus, Mars, jupiter und Saturn sich in der genannten Reihenfolge jeweils links und rechts im Tierkreis groupieren. Das bedeutet aber: In der klassische Astrologie herrscht Mars nicht nur im Widderr, sondern auch über Skorpion, Venus nicht nur im Stier, sondern auch in der Waage, Merkur nicht nur im Zwillingen, sondern auch in der Jungfrau ... u. s. w."
... "Ein Planet steht in seinem Domizil ... recht gut, weil er dort seine besten eigenschaften Entfalten kann. Auch die beiden klassischen "Übeltäter": Saturn und Mars, zeigen sich in ihren Domizilen ... freundlicher." ...
Auf etwas seher wesentliches möchte ich hier hinweisen - das mich persölich zu der klassische Astrologie hingeführt hat. In der modernen Astrologie und in der "Sonnenstandastrologie" (=Zeitungshoroskope !) ist die beschreibung der Tierkreiszeichen universell, das heisst unabhängig vom einzelnen Horoskop. In der praxis aber zeigt sich oft, das Zwilling nicht gleich Zwilling ist.
In der klassische Astrologie dagegen hängt der Charakter eines Zeichens stark vom Zustand senes herrschers ab. Weil die herrscher in jedem Horoskop wider anders stehen, muss auch die Bedeutung der Zeichen in jedem horoskop neue analysiert werden. Ein Beispiel: Nach diese Auffassung hängst also die Deutung des Zeichens Widder in einzelnnen horoskopen von Zustand
seines Herrschers mars ab. Steht Mars gut und stark, in seinem eigen Zeichen Widder und im 1. Haus, können die positiven Bedeutungen des Widders zur Geltung kommen. Steht aber schlecht und schwach, im Exil im Sier und im 8. Haus, werden vor allem die schlechten eigenschaften des Widders hervortreten.
Zugegbenermassen ist diese Deutungsmethode sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Kei heuitigees Astrologieprogramm nimmt dem Astrologen die iindividulle Vorarbeit an das einzelnen Faktoren ab, und die schriftlich Deutung ist auch ziemlich kompliziert. Das mag auch eien der Gründe sein, dass die klassische deutung heute so selten parktiziert wird. Will ein Astrologe für seine Arbeitden rechten lohn bekommen, wird ihm das vielfach nicht bezahlt. Ich arbeite trotzdem öfters nach dieser Methode.
Astrosophie67
("Der, die WEISHET der Astrologie ehrt".)