Hallo zusammen
Wie sagte schon Altmeister Goethe: Die Sterne zwingen nicht, aber sie machen geneigt

Ich versuche mal, es kurz darzustellen:
Das Horoskop stellt eine Grunddisposition dar. Was der Horoskopeigner daraus gemacht hat oder wie er damit umgegangen ist in seinem bisherigen Leben ist dann die Grundlage für die Wirkung oder das individuelle Erleben der Transite.
Außerdem sollte man höchst vorsichtig sein mit Aussagen wie z.B. "negative" Transite.
Beispiel: Saturn Transit durchs 7. Haus bedeutet in erster Linie Arbeit an der Partnerschaft, könnte auf eine Trennung hindeuten. Ein Freund von uns hat unter diesem Aspekt geheiratet: er hat seine langjährige Beziehung legalisiert. Satrun ist nämlich beides, u.a. auch Recht und Ordnung, Staat und Gewalt. Natürlich ging dieser Heirat "Arbeit" voraus, die Beiden hatten tatsächlich eine schwierige Phase, in der sie sich überlegt hatten: Wollen wir eigentlich noch miteinander? Wären sie einfacher gestrickt oder weniger entwickelt gewesen, hätten sie sich möglicherweise getrennt.
Was heisst: Hausaufgaben nicht rechtzeitig gemacht?
Du machst sie dann, wenn sie für dich dran sind. die meisten Transite schubsen einen ja öfter an

, sie wirken ja nicht nur direkt sondern auch durch Aspekte.
Ja, wenn du eine Lernaufgabe erfüllt hast, gehen bestimmte Transite sanfter mit dir um
Beispiel, ganz einfach und platt:
Du hast die Aufgabe, schwimmen zu lernen
entweder lernst du es als Kind oder du lässt es
als Teenager fällst du vielleicht aus einem Paddelboot ins Wasser, hast du Schwimmen gelernt, ist das zwar unangenehm aber nicht wirklich schlimm. hast du es nicht gelernt.....hoffen wir, du kannst dich am Boot fest halten bis dich jemand rauszieht
später hast du vielleicht Kinder, paddelst mit ihnen über einen Teich. Eins von ihnen fällt aus dem Boot
Und nu? Hast du Schwimmen gelernt, no problem. Kannst du es immer noch nicht, was machst du dann? Schreist du um Hilfe oder springst du trotzdem rein?
Hättest du bei I oder II schon schwimmen gelernt, wäre dir III vielleicht erspart geblieben - oder du hättest, aus eigener Erfahrung, darauf geachtet, dass dein Kind eine Schwimmweste trägt
Partnerschaft: das Grundmuster ist im Hintergrund vorhanden. Das Kennen der Faktoren kann es aber leichter machen, sie zu akzeptieren. Also, ich ärgere mich nicht ständig über bestimmte Verhaltensmuster meines Partners, sondern ich akzeptiere, dass er so ist wie er ist und ich selber entwickele möglicherweise Strategien, damit umzugehen. Im günstigsten Fall erkenne ich auch die Vorteile am Anderssein des Anderen.
Beispiel: ein Partner ist sehr spontan, der andere umsichtig und bedächtig. Das kann zu schrecklichen Konflikten und Auseinandersetzungen führen. Man kann sich aber auch die Fäigkeiten des anderen zu Nutzen machen und als Ergänzung der eigenen sehen, dann klappts. Und wenn ich weiß, dass mein Partner nicht gut mit Überraschungen umgehen kann, werde ich ihm kein Flugticket für "Morgen nach Timbuktu" zum Geburtstag schenken, sondern einen "Gutschein für einen Urlaub auf einer schönen Insel seiner Wahl"
lg
evelynS