Hallo liebe Astro-Gemeinde,
es schreibt ein verzweifeltes Steinböckchen mit wenig Ahnung von
Astrologie, aber würde sich trotzdem gerne einen Rat der Sterne einholen in dieser wichtigen Frage.
Vor einem Jahr entschloss ich mich mit relativ fortgeschrittenem Alter nochmal zu studieren.
Ich dachte zunächst an BWL, da ich bereits eine kaufmännische Berufsausbildung abgeschlossen habe.
Aber da die dafür notwendigen Mathematikkenntnisse zu lange zurückliegen und ich bereits damals in Mathe immer sehr schlecht war (ich hatte auf dem Gymnasium immer grade so 5 Punkte) scheute ich mich vor dem Schritt.
Stattdessen schrieb ich mich für einen sprachwissenschaftlichen Studiengang ein und fing im Oktober 2011 an.
Allerdings, so sehr mich das Thema Sprache interessiert, kristallisierte sich bereits während des ersten Semesters heraus, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, was ich mit solch einem Studium anfangen könnte beruflich gesehen. Zwar werden auch Fremdsprachenkenntnisse erworben, aber dafür braucht man kein Studium. Das geht auch in Sprachkursen.
Wie realitätsfern mein jetziger Studiengang eigentlich ist, zeigte mir nun ein Bericht einer ehemaligem Absolventin, den ich in einem Internetforum gefunden habe. Er bringt das ganze relativ gut auf den Punkt (hier nur die wichtigsten Passagen):
"Vor einem halben Jahr habe ich mein Studium wirklich gut abgeschlossen und bin jetzt doch völlig desillusioniert. Ich weiß nicht wie man einnen Studiengang konzipieren kann, der so fernab der beruflichen Realität stattfindet.
Je nachdem, welchen Master ihr anschließen möchtet, solltet ihr schon im ersten Semester eine konkrete Richtung einschlagen.
Solltet ihr dann für diesen Master doch nicht angenommen werden, habt ihr ein Problem, denn ihr habt euch ja so spezialisiert, dass eine andere Richtung wahrscheinlich kaum noch möglich ist.
Ihr werdet unterrichtet in Sprachphilosophie, Kommunikationsmodellen, Schreiben von Texten (Textsorten), Analyse von Texten und Gesprächen, Sprachentwicklung und natürlich Fremdsprachen und Grammatik, Linguistik und so weiter...
Wenn ihr nach dem Bachelor aber direkt in das Berufsleben einsteigen wollt, hilft euch das Studium nicht. Wenn euch etwas hilft, sind es Praktika! Und Eigeninitiative.
Das Grundproblem, das ich bei Studiengängen dieser Art sehe ist, dass ihr ja "alles" damit machen könnt. Das Ding ist aber, dass es für "alles" auch schon konkrete, bessere Ausbildungen und Studiengänge gibt. Ihr lernt nämlich nicht "alles" perfekt, sondern von "allem" ein bißchen. Wenn ihr journalistisch arbeiten wollt, dann studiert Journalismus! Wenn ihr als Sprachtherapeut arbeiten wollt, lernt Logopäde! Wenn ihr in einem Betrieb die Kommunikation übernehmen wollt, lernt Sekretärin oder BWL. Denn man muss sich die Realtiät vor Augen führen und die ist nun mal so, dass ein Arbeitgeber (meist im Alter zwischen 35 und 60) erstens noch nie von eurem Studium gehört hat ( Bachelor?!), zweitens nicht weiß, was ihr könnt und drittens lieber jemanden mit einem klaren Profil und einem anerkannten und etablierten Studium (oder einer Ausbildung) einstellt.
Wenn ihr es aber so unglaublich interessant findet und genau wisst, was ihr wollt, wie ich am Anfang, tut es. Aber glaubt nicht, dass ihr nach diesem Studium gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt habt. Denn, dass nach einem Studium ein Einstieg ins Berufsleben anschließt, scheint sowohl von Seiten der Universität als auch von Seiten der Studierenden oft vergessen zu werden."
Lange Rede kurzer Sinn: Es bestätigt mein mulmiges Gefühl, dass ich nicht genau weiß, was ich machen möchte.
Mit BWL dagegen könnte ich wieder in die Branche, aus der ich komme - allerdings in einer besseren Position.
Meine Frage wäre nun:
Wie sind meine Konstellationen? Ist ein BWL-Studium zu packen oder sollte es doch lieber etwas anderes sein?
Natürlich soll und kann mir niemand die Entscheidung
abnehmen, aber dennoch würde mich die "Meinung" meines Horoskops, mener Konstellationen interessieren.
Über verständnisvolle Hilfe bin ich immer dankbar

Meine Daten:
Geburtstag: 17.01.1984 14:08 Uhr
Geburtsort: Marburg (Lahn) Deutschland