Hallo liebe Astro-Gemeinde!
Ich bin 27 Jahre alt, männlich, Steinbock mit Aszendent Zwilling und benötige Eure Hilfe.
Im Oktober beginnt mein Studium an der Univerität und aktuell bin ich in einer Phase in der ich über meine Entscheidung nachgrübele und sie auf den Prüfstand stelle.
Aufgrund meiner vielseitigen Interessen hatte ich mich in der Vergangenheit für die unterschiedlichsten Studienfächer beworben.
So musste ich mich in den letzten Wochen zwischen zwei Studienfächern entscheiden, die mich beide gleichermaßen interessieren. Leider sind die beiden Studiengänge an unterschiedlichen Universitäten, sodass nur eins tatsächlich gemacht werden kann. Beide Studiengänge dauern 3 Jahre, Plan B schließt noch ein weiteres viertes Jahr Praxis an.
Wohin die Reise damit beruflich gehen soll, weiß ich jedoch noch nicht. Ich wählte die Studienfächer lediglich nach meinen Interessen und Vorlieben aus.
Plan A
Sprachen
Ich interessiere mich sehr für Sprachen.
So bietet dieser Studiengang neben dem Erwerb und Aufbau von Fremdsprachenkenntnissen schwerpunktmäßig Inhalte bezogen auf die deutsche Sprache. Es geht u.a. um Sprach- und Sprechwissenschaften, Phonetik, Linguistik, Grammatik, Pragmatik, Semantik, Syntax, Kommunikationsarten. Die Sprachanalyse ist ein weiterer Schwerpunkt.
Da mich Sprachen schon immer interessieren und mir Freude machen, hat mich dieser Studiengang angesprochen, zumal es an der Uni hier vor Ort ist und ich zuhause wohnen bleiben könnte.
Ich habe mich jetzt erst einmal für diesen Studiengang entscheiden und immatrikuliert.
Außerdem beinhaltet der Studiengang ein Modul, das nichts mit Sprache zu tun hat. Man kann dieses Modul aus dem gesamten Studienangebot der Uni wählen – also quasi ein fachfremdes Modul (Nebenfach). Da dieses Modul erst ab dem 3. Semester belegt werden muss, bleibt jedoch noch etwas Zeit für mich ein passendes Nebenfach auszuwählen.
Aktuell ins Auge gefasst hatte ich entweder Musikwissenschaften (aufgrund meines musikalischen Interesses) oder BWL (aufgrund meiner kaufmännischen Berufsausbildung im Einzelhandel).
Im Falle von BWL würde ich wahrscheinlich Probleme bekommen, da mir der trockene Wirtschaftskram schon auf dem Gymnasium nicht so gelegen oder gefallen hat (komme von einem Wirtschaftsgymnasium) und zudem erhebliche Defizite im Bereich Mathematik vorhanden sind. Diese müsste ich nebenbei aufholen. Ich verspreche mir mit BWL als Nebenfach hinterher mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Auch wenn ich jetzt noch nicht weiß ob und wie ich BWL als Nebenfach, sofern ich es wähle, packen werde.
Mit dem sprachlichen Studium ist auch eine Tätigkeit in der Journalistik möglich, was mir beispielsweise auch gefallen würde. Bereits in jungen Jahren habe ich beim Stadtradiosender in der Jugendredaktion viele Jahre mitgewirkt und hatte große Freude sowohl „on air“ als auch mit der Recherche und Vorbereitung von Sendungen und Beiträgen. So erwäge ich auch, da zwischen dem 2. und 3. Semester ohnehin ein Praktikum im Rahmen des Studiums vorgesehen ist, mich bei Zeitungen, Zeitschriften und Radiostationen um ein redaktionelles Praktikum zu bemühen. Außerdem habe ich in Bezug auf ein mögliches journalistisches Praktikum auch von der Studienfachrichtung her einen Bezug zur Journalistik, da im Studium auch im weitesten Sinne die sprachliche Kompetenz trainiert und verbessert wird.
Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass mir der sprachliche Studiengang liegt und ich nicht komplett das Studienfach wechsele.
Ich könnte nämlich, da Plan B auch ein Start zum Sommersemester beginnend im Frühjahr 2012 erlaubt, auch das andere Studium in Angriff nehmen, sofern ich im ersten Semester merke, dass mir das Studium von Plan A nicht liegt.
Plan B
Studium der Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik
Wieso mich dieser Bereich so interessiert kann ich schlecht beschreiben. Ich helfe gerne anderen Menschen, höre ihnen gerne bei ihren Problemen zu und arbeite gerne mit Menschen zusammen. In meinem Freundes- und Kollegenkreis bin ich zunehmend die „Kummertante“, die bei Problemen zur Seite steht, tröstet, aufmuntert, Rat gibt. Außerdem interessieren mich soziale Aspekte sehr und bin sozialen Fragestellungen gegenüber auch ganz zugetan. Ich erinnere mich an eine Sozialpädagogin, die ich während eines Lehrgangs vom Arbeitsamt für arbeitslose Jugendliche kennengelernt habe, als ich ein Jahr überbrücken musste weil ich keine Lehrstelle fand. Ich dachte nur, dass mir ihre Arbeit auch Spaß machen würde.
Dieser dreijährige Studiengang ist jedoch an einer Universität etwa 120km südlich von hier (Frankfurt) und schließt außerdem noch mit einem sogenannten Anerkennungsjahr in der Praxis an. Danach ist man staatlich anerkannter Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagoge.
Müsste dafür wahrscheinlich dann umziehen oder pendeln.
Ich überlege, sofern ich nach dem ersten Semester merke, dass das Sprachenstudium mir nicht so liegt wie ich dachte, dorthin zu wechseln, da eine Aufnahme jedes halbe Jahr (also auch zum Sommersemester und nicht nur zum Wintersemester) erfolgen kann.
Ob diese Entscheidung, die ich jetzt mit dem Sprachenstudium getroffen habe, richtig war, darüber zweifele ich trotz meinem Faible für Sprachen aktuell schon.
Denn ich kann schlecht abschätzen, welches der beiden Studienfächer mir am Ende beruflich mehr bringen wird.
Sind meine Zweifel berechtigt? Oder sollte ich ganz angstfrei in das Sprachenstudium gehen und die Sozialpädagogik vergessen?
Ich würde mich sehr über astrologische Hilfe freuen!
Zum Schluss noch meine Geburtsdaten:
Datum: 17.01.1984
Uhrzeit: 14:08 Uhr
Ort: Marburg an der Lahn (auch mein aktueller Wohnort)